Anfang des Jahres löste Jesse Lingard seinen Vertrag in Südkorea auf. Nun könnte es den 33-Jährigen zu einem brasilianischen Klub ziehen.
67 Spiele absolvierte Jesse Lingard für den FC Seoul in Südkorea, im Januar zog er dann einen Schlussstrich. Und das, obwohl Seoul gerne mit ihm verlängert hätte. Schließlich waren die Statistiken mit 19 Toren und zehn Vorlagen nicht schlecht für den offensiven Mittelfeldspieler. Doch der will seine Karriere lieber woanders fortsetzen und sich einer neuen Herausforderung stellen.
Wie Transfermarkt.de berichtet, hat der brasilianische Verein Clube do Remo den Engländer ins Visier genommen. Der Klub aus Belem soll bereits mit Lingard verhandeln – und das schon seit Wochen. In den letzten Tagen soll es aber Fortschritte in den Gesprächen gegeben haben, eine Einigung steht kurz bevor, wie es heißt.
Brasilien-Wechsel: Lingard würde Erfahrung und Aufmerksamkeit mitbringen
Demnach steht ein Vertrag bis Ende diesen Jahres im Raum. Die Saison in Brasilien hat schließlich gerade erst angefangen und endet im Dezember 2026. Mit insgesamt 446 Pflichtspielen in seiner Karriere, davon viele in der Premier League, würde der 32-fache englische Nationalspieler eine Menge Erfahrung mit nach Brasilien bringen. Auch könnte der Transfer von Remo als strategischer Schachzug gedeutet werden, um die Sichtbarkeit des Vereins auf nationaler und internationaler Ebene zu erhöhen. Schließlich wird Lingard trotz seiner 33 Jahre immer noch als Starspieler in der brasilianischen Liga gelten.
Der Offensivspieler galt einst als großes Talent in England, der Marktwert des Rechtsfußes betrug noch im Jahr 2019 40 Millionen Euro. Doch inkonstante Leistungen und diverse Verletzungen sorgten immer wieder dafür, dass der mittlerweile 33-Jährige sein Potenzial nie ganz ausschöpfen könnte.

Nach 232 Spielen für seinen Jugendverein Manchester United wechselte Lingard im Jahr 2022 zu Nottingham Forest. Nach nur einem Jahr bei den Tricky Trees endete seine Zeit dort. Einige Monate später heuerte der Engländer beim FC Seoul an. Nun ist Lingard erneut vereinslos – in Brasilien könnte mit Remo aber nun das nächste ausländische Abenteuer auf ihn warten.

