Thibaut Courtois ist unter die Investoren gegangen. Bei einem französischen Zweitligisten ist er nicht der erste prominente Geldgeber.
Der Torhüter von Real Madrid hat über seine Firma NXTPLAY Anteile am FC Le Mans erworben. Das teilte der Zweitligist aus Frankreich mit. Beim Klub aus dem Norden Frankreichs reiht sich der Belgier damit in eine Riege bekannter Sportpersönlichkeiten ein, die bereits als Investor am FC Le Mans beteiligt sind.
Mit Tennisikone Novak Djokovic sowie den ehemaligen Formel-1-Fahrern Felipe Massa und Kevin Magnussen stellte der Klub erst im Sommer drei Sportstars als Investoren. „Ohne Partnerschaften mit Investoren gehen wir unter“, erklärte Präsident Thierry Gomez den Einstieg der prominenten Unterstützer im Gespräch mit L’Équipe (via Sport Bild): „Es ist der beste Zeitpunkt, um die aktuelle Entwicklung des Klubs zu begleiten. Die Partnerschaft leitet eine neue Etappe ein, die uns ermöglichen soll, uns dauerhaft im Profifußball zu etablieren.“
Courtois steigt bei Ex-Klub von Drogba ein: Le Mans will zurück in die Ligue 1
In der zweitklassige Ligue 2 belegt Le Mans derzeit den fünften Rang, der zur Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs berechtigen würde. Spitzenreiter Troyes ist nur drei Punkte entfernt. Ein Aufstieg in die Ligue 1 wäre für den Klub aus der 150.000-Einwohner Stadt, die im Motorsport für das 24-Stunden-Rennen bekannt ist, die Rückkehr nach 16 Jahren.
In der Saison 2009/2010 stieg Le Mans aus der ersten Liga ab und musste drei Jahre später aus finanziellen Gründen den Gang in die Fünftklassigkeit antreten. Nach der Rückkehr in die Ligue 2 folgte 2020 der direkte Wiederabstieg, ehe man im Sommer 2025 erneut den Aufstieg in die zweite Liga schaffte und dort nun ganz oben mitmischt.

In der Vergangenheit nutzten einige spätere Stars den Verein als Sprungbrett. Anfang der 2000er-Jahre wurde ein gewisser Didier Drogba beim FC Le Mans zum Profi, später schnürten auch Spieler wie Gervinho und der Wolfsburger Meisterheld Grafite die Schuhe für den Zweitligisten.

