Noch gibt es keine Entscheidung, was die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern angeht. Der Torhüter steht nur noch bis zum Ende der Saison beim Rekordmeister unter Vertrag.
Neuer selbst betonte mehrfach, dass er in seinen Körper hören müsse und schauen muss, wie dieser auf die Belastungen reagiert. Der erneute Muskelfaserriss, den sich der Torhüter kürzlich zugezogen hatte, sorgte jetzt dafür, dass Stimmen laut wurden, die eher en Karriereende im Sommer vermuten.
Doch wie gesagt: Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Und der FC Bayern macht Neuer, der bisher nur klar mitgeteilt hatte, nicht für die Nationalelf zur Verfügung zu stehen, auch keinen allzu großen Druck.
Eberl spricht über Neuer-Zukunft
Im Interview mit Sky wurde Max Eberl, der Sportvorstand des FC Bayern. auch auf die Neuer-Zukunft angesprochen. „Sein Vertrag läuft im Sommer aus, Ulles Vertrag läuft im Sommer aus. Wir haben tatsächlich momentan die Gelassenheit von beiden Seiten, dass wir da überhaupt noch kein Gespräch geführt haben. Wir wissen, was wir voneinander haben. Er weiß, was er vom FC Bayern hat. Der FC Bayern weiß, was Manuel Neuer schon für den FC Bayern geleistet hat“, sagte Eberl einleitend.

Und dann erklärte er: „Und trotzdem kommt er mittlerweile in ein Alter, er wird im März 40 Jahre alt. Das ist ja außergewöhnlich – trotz der schweren Verletzungen, die Manu schon erlitten hat -, auf welchem Topniveau er immer noch performt trotz seines hohen Alters. Ein gutes Beispiel für die Gesellschaft: Auch im hohen Alter ist vieles möglich.“
Zuletzt hieß es, dass entscheidende Gespräche im März, wenn die Länderspielphase ansteht, geführt werden. Diesen Zeitplan konnte Eberl soweit nicht bestätigen. „Wir werden uns dann ganz entspannt im April, Mai hinsetzen und werden darüber reden, seine Meinung hören, unsere Meinung hören und dann wird man die Entscheidung zusammen treffen. Wir sind momentan tatsächlich ehrlich sehr gelassen in vielen Belangen und diesbezüglich auch, weil wir einen herausragenden Torhüter haben und trotzdem entscheiden müssen dann für den Sommer, was das nächste Jahr betrifft“, so der Sportvorstand.

