Der FC Barcelona hat kürzlich den Tabellenplatz eins in La Liga verloren. Real Madrid ist vorbeigezogen als die Katalanen gegen den FC Girona verloren haben. Einmal mehr war es eine nicht ideale Absicherung von Kontern, die dem Team von Hansi Flick das Leben reichlich schwer machte.
Zuvor gab es noch eine andere, große Enttäuschung: Das 0:4 bei Atletico Madrid im Hinspiel des Halbfinals der Copa del Rey. Die aktuelle Phase, die die Katalanen durchlaufen, ist alles andere als ideal. Das weiß man bei den Verantwortlichen, das wissen aber auch die Spieler.
Zuletzt gab es intern sogar eine Aussprache, bei der auch zum Thema gemacht wurde, dass Hansi Flick sein Team oftmals mit einer sehr hohen Linie antreten lässt. Was im Ligabetrieb meist kaschiert werden kann und Mittel zum Zweck ist, das wird in den wichtigen K.O.-Duellen eher kritisch gesehen.
Olmo schlägt Alarm und fordert Verbesserungen
Dani Olmo, ehemals RB Leipzig, fordert nun ein Umdenken bei Barça: „Die Champions League wird hart. Wir müssen vieles ändern, wenn wir um den Titel mitspielen wollen“, sagte er bei RAC1. „Dieses Jahr ist besonders. Letzte Saison waren wir so nah dran. Das Finale wurde uns aus der Hand gerissen.“ Olmo forderte mehr Klarheit von allen, angefangen in der Defensive, aber eben auch offensiv. Der FC Barcelona müsse so stabil spielen wie möglich, um alles zu erreichen, was man sich vorgenommen hat.

Neben dem sportlichen Anspruch sprach Olmo auch über seine eigene Situation – und konterte Kritik an seiner angeblichen Verletzungsanfälligkeit. „Ich bin in einem guten Moment, aber ich denke, das Beste kommt noch. Körperlich geht es mir gut. Ich brauchte Konstanz, und vom Kopf her bin ich klar“, so der spanische Nationalspieler. Er fügte an: „Es stört mich nicht, wenn Leute sagen, dass ich oft verletzt bin, aber ich stimme dem auch nicht zu. Ich hatte Verletzungen durch Einwirkungen von außen, das kann ich nicht kontrollieren, das gehört zum Sport.“

