Lennart Karl ist einer der Senkrechtstarter der laufenden Saison. Am Sonntag feierte das Juwel des FC Bayern seinen 18. Geburtstag.
Im Gespräch mit dem kicker sprach der Youngster über seinen steilen Aufstieg. „Ich war manchmal selbst überrascht, wie alles gelaufen ist. Aber ich dachte immer schon, dass ich es schaffen kann. Dann habe ich es durchgezogen und hart gearbeitet“, blickte Karl auf seine ersten Monate als Profi beim Rekordmeister zurück.
Gerade in der Hinrunde beeindruckte der Teenager mit seinen forschen Auftritten und trug so einen großen Teil dazu bei, dass der FCB den Ausfall von Unterschiedsspieler Jamal Musiala auffangen konnte. Sieben Tore und vier Vorlagen sammelte das Talent bisher in der Bundesliga und der Champions League und ist für Trainer Vincent Kompany auch in den großen Spielen längst eine Option für die Startelf.
Karl feiert 18. Geburtstag: „Man fühlt sich ein bisschen freier“
Zuletzt durchlief Karl zwar ein erstes kleineres Leistungstief, gilt aber weiterhin als Kandidat für einen Platz im WM-Kader. „Für mich zählt einzig, bei Bayern alles zu geben – nur dann kann ich auf eine Nominierung hoffen“, weiß der U21-Nationalspieler, der noch keinen Kontakt zu Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte: „Wer nicht auf so etwas hofft, hat im Fußball nichts verloren.“
An den Hype um seine Person musste er sich erst gewöhnen, räumte Karl ein: ür mich zählt einzig, bei Bayern alles zu geben – nur dann kann ich auf eine Nominierung hoffen. Wer nicht auf so etwas hofft, hat im Fußball nichts verloren: „Ab und zu ist es schon schwierig, das muss ich sagen. Von außen prasselt viel auf einen ein, von den Medien, über die sozialen Netzwerke. Das muss man einfach ausblenden, aber das geht nicht immer.“

Mit dem Erreichen der Volljährigkeit hat sich der Vertrag des Youngsters bis 2029 verlängert. Das ist jedoch nicht der einzige Vorzug des Erwachsenendaseins, auf den sich der 18-Jährige freut. „Ich habe jetzt meinen Führerschein gemacht, dadurch fühlt man sich einfach ein bisschen freier“, so Karl: „Auch wenn mir meine Eltern immer noch sagen, was ich machen soll und was nicht.“

