Ein Bournemouth-Spieler aus der Premier League ist in Europa sehr begehrt. Nach dem auch über den FC Barcelona als potenziellen Abnehmer gesprochen wurde, scheint nun Juventus Turin in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Innenverteidiger zu sein.
Marcos Senesi (28) spielt seit dreieinhalb Jahren für den AFC Bournemouth in der Premier League. Zuvor hießen seine Stationen Feyenoord und San Lorenzo in Argentinien. Mittlerweile hat sich der 28-Jährige in der höheren Defensivriege in Europa etabliert. Vor allem in der laufenden Saison weiß der Innenverteidiger zu überzeugen.
Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, haben viele Top-Klubs Interesse an Senesi angemeldet. Der Argentinier, der zugleich die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, gilt als attraktive und kostengünstige Option auf dem Transfermarkt. Zuletzt wurde etwa über den FC Barcelona als Interessenten berichtet. Auch zum BVB soll es bereits lose Kontakte gegeben haben. Laut der La Gazzetta dello Sport gilt aktuell aber ein anderer Verein als Favorit auf den Senesi-Zuschlag.
Senesi-Zukunft: Juventus lockt mit Vierjahresvertrag
So soll sich der italienische Klub Juventus Turin intensiv um den argentinischen Nationalspieler bemühen. Der Spieler selbst wäre offen für einen Wechsel zu den Bianconeri und hat laut dem Artikel der Gazetta in den letzten Wochen „positive Signale“ in Richtung Juventus gesendet.
In Turin könnte Senesi ein jährliches Gehalt zwischen 4 und 5 Millionen Euro pro Saison kassieren – und einen langfristigen Vertrag bis 2029 oder sogar 2030 unterschreiben. Außerdem locken die Bianconeri, die aktuell in der Serie A auf Platz fünf rangieren, mit dem europäischen Geschäft. Allerdings ist eine Teilnahme an der Champions League damit noch unklar.

Dennoch: Senesi scheint sich eine Zukunft in Turin gut vorstellen zu können. Schließlich dürfte ein Wechsel in seine zweite Heimat nach Italien auch sprachtechnisch nicht allzu kompliziert für ihn werden. Doch noch muss abgewartet werden, welche anderen Angebote den Innenverteidiger noch erreichen. Schließlich sollen auch Klubs aus der Premier League ein Auge auf Senesi geworfen haben.

