Man muss sich Sorgen um den VfL Wolfsburg machen. Der Klub taumelt, er befindet sich in der Krise. Das 2:3 gegen den FC Augsburg am Wochenende war ein erneuter Tiefpunkt und ein klarer Fingerzeig. Die Wölfe befinden sich mittendrin im Abstiegskampf und das ist keine gute Nachricht.
In die Saison gingen die Wolfsburger mit dem Trainer Paul Simonis, der aber seine Ideen nicht umsetzen konnte. Der Kader wurde wieder einmal verstärkt und es wurde Geld investiert. Davon merkte man auf dem Platz aber wenig.
Daniel Bauer, als Interimslösung installiert und dann fest auf den Trainerstuhl gesetzt, konnte daran nur zeitweise etwas ändern. Generell ist die Lage bei den Wölfen unübersichtlich, die Mannschaft spielt keinen guten Fußball und der Abstieg droht.
Wolfsburg hat prominente Namen im Blick
Für den Moment sieht es bei den Wolfsburgern noch nicht so aus als würde es zeitnah zu einer Trainerentlassung kommen. Man ist sich aber klar und deutlich bewusst, dass weitere Niederlagen zu weiteren Problemen führen werden. Laut einem Bericht des kicker wackelt Bauer noch nicht unmittelbar, im Hintergrund machen die Wölfe sich aber schon Gedanken, welche Trainer eine Rolle spielen könnten, falls es zur Entlassung kommt.

Eine mögliche Übergangslösung wäre demnach Dieter Hecking. Positiv ist, dass er den Klub kennt und viel Erfahrung mitbringt. Er könnte gerade in der aktuellen Situation einen guten Einfluss haben. Auch Thomas Reis, kürzlich in der Super Lig entlassen, ist jemand, der bei Wolfsburg hoch im Kurs steht und dessen Name intern fällt.
Ein weiterer prominenter Kandidat ist Dino Toppmöller. Der Ex-SGE-Coach ist noch gar nicht so lange auf dem Markt und bei ihm ist es unklar, ob er wirklich einen Job mit sofortiger Wirkung annehmen würde. Dennoch ist er Teil des Gedankenspiels bei den Wölfen momentan.

