Juventus steckt sportlich derzeit in der Krise. Im Sommer könnte obendrein der Abgang eines Stammspielers drohen.
Wie das Portal CaughtOffside berichtet, hat Andrea Cambiaso das Interesse mehrerer Top-Klubs aus der Premier League geweckt. Besonders Liverpool und Manchester City haben den Italiener ins Auge gefasst, der in der laufenden Saison bisher 35 Spiele für Juventus absolvierte.
Der 26-Jährige kann auf der linken Außenbahn alle Positionen bekleiden und fühlt sich auch als rechter Verteidiger wohl. Besonders seine Anpassungsfähigkeit, die technischen Fähigkeiten und das taktische Verständnis des Nationalspielers haben es den englischen Schwergewichten angetan, die beide auf der linken Seite Nachholbedarf haben.
Juventus droht eine Saison ohne Königsklasse
Bei Liverpool hat sich Neuzugang Milos Kerkez zwar nach schwachem Start stabilisiert, ist aber weiterhin den Nachweis schuldig, eine echte Verstärkung für die Reds zu sein. Routinier Andy Robertson wird immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht, der Vertrag des Schotten läuft im Sommer aus. Pep Guardiola vertraut bei ManCity hinten links derzeit meist auf den verletzungsanfälligen Rayan Ait-Nouri oder Eigengewächs Nico O’Reilly, der einen guten Job macht, seine Stärken in einer zentralen Rolle aber noch besser zur Geltung bringen kann.
Juventus möchte Cambiaso zwar nicht verkaufen, sollen bei Angeboten in Höhe von über 60 Millionen Euro alleine aufgrund der eigenen Transfervorhaben gesprächsbereit sein. Sollten die Bianconeri die Qualifikation für die Champions League verpassen, dürfte es noch schwerer werden, begehrte Akteure wie den Linksverteidiger im Verein zu halten.
In der Serie A läuft der Rekordmeister den eigenen Erwartungen weit hinterher. Tabellenführer Inter ist 18 Punkte entfernt und selbst der so wichtige vierte Rang ist mittlerweile in Gefahr. Der Rückstand auf die Roma beträgt vier Zähler, am Sonntag kommt es zum direkten Duell um die Königsklasse.

Dort musste Juve am Mittwoch gegen Galatasaray die Segel streichen. Nach dem desolaten 2:5 im Hinspiel kämpfte sich das Team von Luciano Spalletti zwar trotz einer roten Karte in die Verlängerung, zog dort nach Gegentoren durch Victor Osimhen und Baris Alper Yilmaz jedoch den Kürzeren.

