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La Liga

El Gran Derbi: Wie sich die Kräfteverhältnisse in Sevilla gewandelt haben

Philipp Beyer
28.02.26, 23:44
Philipp Beyer
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Heute ist es wieder soweit! Im El Gran Derbi treffen die zwei Kontrahenten aus der Stadt Sevilla aufeinander. Real Betis empfängt im Estadio La Cartuja den Stadtrivalen FC Sevilla. Die Rollen sind derweil an diesem Wochenende klar verteilt. Betis, auf Tabellenplatz fünf stehend, gilt als klarer Favorit, währenddessen steht der FC Sevilla auf dem 12.Platz. Am vergangenen Spieltag verschaffte man sich mit einem 0:1-Erfolg beim FC Getafe etwas Luft im engen Abstiegskampf von LaLiga.

Vor nicht allzu langer Zeit sahen die Zeichen in der andalusischen Großstadt aber noch anders aus. In der Saison 2013/14 gewann der SFC die Europa League. Es war der Beginn einer Serie von drei Titeln in Folge und fünf Titeln insgesamt, die die Rot-Weißen in den kommenden Jahren im zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb einheimsen sollten. Auf der anderen Seite stieg Real Betis in genau diesem Jahr als Tabellenletzter ab. Zwar konnte man direkt wieder aufsteigen, aber an die Erfolge des Stadtrivalen kam man nicht heran. Stattdessen pendelte man die nächsten Jahre im Mittelfeld. Doch heute sind die Kräfteverhältnisse andere.

Real Betis: Vom Mittelmaß ins Conference League-Finale

Bei den Beticos hängt die positive Entwicklung der letzten Jahre eng mit einem Namen zusammen: Manuel Pellegrini. Der argentinische Trainer übernahm den Klub im Sommer 2020 und ließ sofort offensiven Fußball spielen. In den ersten Spielen wirkte das ganze defensiv noch sehr wacklig. Unter Anderem setzte es eine 3:0-Niederlage gegen Getafe, eine 5:2-Niederlage gegen Barcelona und eine 4:0-Niederlage gegen den Athletic Club. In der Rückrunde lag der Fokus dann eher auf einer stabilen Defensive: Mit 18 Gegentreffern stellte man die viertbeste Verteidigung der Liga und so gelang auch dank nur einer Niederlage in den letzten 16 Ligaspielen das Erreichen von Platz sechs und damit verbunden die Qualifikation für die Europa League.

Real Betis-Jubel nach Sevilla-Derby
Foto: Getty Images

Seitdem verpasste man nie mehr die Top 7 der Liga. 2022 gelang dann der erste nationale Titel seit 17 Jahren. Im Finale der Copa del Rey besiegte man den FC Valencia im Elfmeterschießen. Im vergangenen Jahr zog man dann in der Conference League bis ins Endspiel ein, musste sich dort aber dem übermächtigen FC Chelsea klar geschlagen geben. Daneben konnte man auch immer wieder Stars wie Nabil Fekir oder Antony ins Benito Villamarin lotsen. Nun steht der Umbau des historischen Stadions auf dem Plan. Rund 260 Millionen soll die Modernisierung der Arena den Verein kosten.

FC Sevilla: Hoffnung trotz sportlichen Niedergangs?

Im Stadtteil Nervion klatscht man nun nach Jahren auf Wolke sieben auf dem Boden der bitteren Realität auf. In den Jahren von 2019 bis 2022 landete man drei Mal in Folge auf Platz vier. Im darauffolgenden Jahr gelang die Qualifikation für Europa zwar über den Gewinn der Europa League, aber in der Liga schnitt man auf Platz 11 eher bescheiden ab. Seitdem landete man zwei Mal in der unteren Tabellenhälfte. Im letzten Jahr war es besonders knapp. Lediglich ein Punkt trennte den SFC von der roten Zone. Aktuell steht man auf Platz zwölf, mit fünf Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

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Daneben musste man in den letzten Jahren auch zahlreiche Stars verkaufen. Diego Carlos, Youssef En-Nesyri und Jules Kounde sind nur einige der Spieler, die den FC Sevilla in den letzten Jahren verlassen haben. Wie bei vielen spanischen Klubs machten aber auch die fehlenden Einnahmen während der Pandemie dem Verein schwer zu schaffen. Der Verein machte zwar hohe Umsätze, aber gerade in der Saison 2023/24 setzte es einen Verlust von über 80 Millionen Euro. Auch in der vergangenen Saison machte man wieder ein Minus von rund 50 Millionen Euro hinnehmen. Aktuell plant man 2027 wieder „break-even“ zu sein, also keine weiteren Verluste mehr zu machen.

Stand Anfang des Jahres belaufen sich die aktuellen Schulden auf über 150 Millionen Euro. Zudem tobte über die letzten Jahre ein andauernder Machtkampf im Klub. Bis 2013 war Jose Maria del Nido Benavente Präsident des FC Sevilla, bevor er wegen unlauterer finanzieller Machenschaften zurücktreten musste. Die Führung übernahm Vizepräsident Jose Castro. Dieser war bis 2023 die oberste Instanz im Verein ehe, Jose Maria del Nido Carrasco das Amnt übernahm. Er ist der Sohn des ehemaligen Präsidenten del Nido Benavente. Zwischen dem Vater und seinem Sohn gibt es aber ebenfalls große Streitigkeiten. Del Nido Carrasco steht eher auf der Seite seines Vorgängers Castro, als auf der seines Vaters, der ihn auch auf einer Jahreshauptversammlung vor einigen Jahren beleidigte. Auch die Fans drückten mehrfach ihren Unmut mit der Vereinsführung aus. Den traurigen Höhepunkt gab es dabei im letzten Mai, als die Mannschaft aufgrund protestierender Fans nicht auf das Trainingsgelände kamen.

Sevilla FC Protest
Foto: Getty Images

Dennoch gibt die Zukunft durchaus etwas Hoffnung. Wie schon angesprochen, plant man bald wieder schwarze Zahlen zu schreiben und auch darüber hinaus plant der Klub groß. Im Juli 2027 will man den Umbau des Estadio Ramon Sanchez-Pizjuan beginnen, der dann knapp drei Jahre andauern soll. Auch interessant: Zuletzt wurden Gerüchte laut, dass der ehemalige Real Madrid-Star und Sevilla-Profi Sergio Ramos den Klub übernehmen könnte. Seine Investmentgruppe Five Eleven Capital will wohl demnächst ein Angebot über 400 Millionen Euro abgeben.

Die Ausgangslage vor dem 145. Gran Derbi

Im Hier und Jetzt aber, zählt für beide Mannschaften erstmal das Spiel am Wochenende. Insgesamt wird es das 145.Duell zwischen den beiden Kontrahenten sein. Wie auch schon im Hinspiel geht Real Betis als Favorit in diese Begegnung. Gerade vor heimischem Publikum präsentiert man sich zurzeit sehr stark. Auch die generelle Form spricht für die Beticos, die vier ihrer letzten sechs Partien gewinnen konnten. Der SFC stabilisierte sich zuletzt nach einem eher schwachen Jahreswechsel. Nach dem Aus in der Copa del Rey Mitte Dezember, verlor man auch drei darauffolgende Ligaspiele. In den letzten sechs Spielen musste man aber nur eine Niederlage hinnehmen.

Personell muss Betis, neben dem gesperrten Innenverteidiger Valentin Gomez, auf drei Stars im Mittelfeld verzichten. Sofyan Amrabat, Giovani Lo Celso und Isco sind schon länger verletzt und werden nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist ein Einsatz von Stürmer Cedric Bakambu fraglich. Auf der anderen Seite fehlen der gesperrte Ex-Münchner Tanguy Nianzou, sowie die Verletzten Marcao und Ruben Vargas. Zudem wird wieder Co-Trainer Javi Martinez an der Seitenlinie stehen, da Cheftrainer Matyas Almeida immer noch seine sieben Spiele andauernde Sperre absitzt.

THEMENEl Gran DerbiFC SevillaReal Betis
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