Der BVB hat am Mittwoch die Vertragsverlängerung von Felix Nmecha verkündet. Der umworbene Mittelfeldstar bleibt den Dortmundern erhalten. Bis 2030 hat er sich nun an den BVB gebunden.
Das war durchaus ein Coup der sportlichen Leitung, schließlich haben sich schon andere Klubs positioniert. Klar war schon vorher, dass der Vertrag mit einer ordentlichen Erhöhung des Grundgehalts einhergehen wird. Nmecha gehört jetzt zu den Topverdienern.
Der Vertrag bedeutet dem Vernehmen nach sogar eine Gehaltsverdopplung auf rund zehn Millionen Euro. Und noch etwas wurde in dem Arbeitspapier verankert.
Nmecha erhält Klausel für vorzeitigen Abgang
Nach BILD-Informationen bekommt Nmecha nämlich auch noch eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag. 2027 ist diese für 80 Mio. Euro Ablöse aktivierbar. 2028 kostet er nur noch 70 Mio. Euro – eine branchenübliche Staffelung bei Verträgen. Auch Sky berichtet davon. Offensichtlich war das eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Vertragsabschluss.

Dass die Klausel schon 2027 aktivierter ist, scheint dabei der einzige Wermutstropfen zu sein. Bis dahin hat Dortmund jedenfalls erst einmal Planungssicherheit. Denn Nmecha hätte nicht verlängert, wenn er diesen Sommer wechseln wollen würde. Eigentlich wollte man in Dortmund verhindern, dass Spieler Klausel erhalten. Bei Serhou Guirassy hat man eine gewährt und auch bei Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck scheint das nicht ausgeschlossen zu sein.
Mittlerweile müssen die Klubs in Deutschland zu solchen Mitteln greifen. Selbst der FC Bayern hat Dayot Upamecano und auch Jamal Musiala eine Ausstiegsklausel in den Vertrag schreiben lassen. Die Übermacht der finanziell top aufgestellten Klubs in England ist einfach zu groß. um nicht davon Gebrauch zu machen. So kann man die Spieler immerhin noch gut in den eigenen Reihen halten und ablösefreie Wechsel verhindern.

