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90PLUS » Undav-Tor reicht nicht: Stuttgart reist mit Niederlage im Gepäck nach Porto
Europa League

Undav-Tor reicht nicht: Stuttgart reist mit Niederlage im Gepäck nach Porto

Manuel Behlert
12.03.26, 20:46
Manuel Behlert
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Der VfB Stuttgart bekam es am heutigen Donnerstag in der Europa League mit dem FC Porto zu tun. Beide Mannschaften wollten hier in diesem Spiel, das durchaus auch in der Champions League hätte stattfinden können, einen Sieg einfahren. 

Generell hatten beide Teams das Ziel sich für das Rückspiel eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Die Schwaben hatten eine interessante Aufstellung gewählt und setzten vorne auf das Duo bestehend aus Deniz Undav und Ermedin Demirovic.

Porto rotierte derweil ordentlich, allerdings ist das kein Problem, denn die Mannschaft hat auch in der Breite viele Optionen. Unter anderem den erfahrenen Thiago Silva, der mit 41 Jahren in der Startelf stand.

Stuttgart macht Fehler, Porto nutzt diese

Stuttgart begann direkt recht druckvoll und sorgte für Probleme in der Defensive beim FC Porto. In der Startphase fehlte es den Schwaben aber an der letzten Präzision, weswegen keine allzu großen Chancen kreiert werden konnten. Dennoch war die Marschroute schon gleich klar. In der Anfangsviertelstunde gab es für Stuttgart einen Volley und einen relativ gefährlichen Freistoß, mehr war nicht in der Offensive dabei. Der erste ganz große Aufreger war ein Lattenschlenzer von William Gomes, Offensivspieler des FC Porto. Da waren 19 Minuten gespielt.

Eine Minute später bestrafte Porto den VfB dann in persona Terem Moffi. Nach einem schwachen Ball hinten raus war es ein simpler Doppelpass, der die Stuttgarter ausheberte. Moffi traf dann aus kurzer Distanz zum 0:1. Wiederum nur zwei Minuten später wurde Moffi auf die Reise geschickt und scheiterte an Nübel. Ihn bekam der VfB nicht in den Griff. In der 27. Minute erhöhte Rodrigo Mora für die Portugiesen auf 0:2. Stuttgart war überfordert, wenn es der Gast schnell machte. Die Schwaben brauchten eine Reaktion, aber Porto verstand es jetzt gut, das Spiel sehr oft zu unterbrechen. Das sorgte bei der Hoeneß-Elf für Unmut, die Fans pfiffen – und den Portugiesen war es egal.

FC Porto
Foto: Getty Images

In der 40. Minute kamen die Schwaben zum Anschluss, weil sie gut nachsetzten. Es war eine ordentliche Druckphase, Deniz Undav stellte seinen Körper gut in den Gegenspieler, schloss aus der Drehung gut ab – 1:2. Der Treffer beflügelte die Stuttgarter, die jetzt Chancen hatten. Ein Nartey-Schuss wurde pariert, nach einem Zweikampf mit Jamie Leweling gab es keinen Elfmeter. Dann war Pause.

Porto zu erfahren und clever

Kurz nach dem Seitenwechsel versuchten die Stuttgarter das Tempo der Schlussphase der ersten Halbzeit auf den Platz zu bekommen, scheiterten mit diesem Vorhaben aber. Porto beruhigte die Partie clever. Das nahm die Euphorie ein wenig raus. Porto selbst hatte zwei Abschlüsse, diese waren aber nicht allzu gefährlich. Porto spielte seine Erfahrung aus, bei Stuttgart war vieles Stückwerk. Offensiv wurde natürlich nachgelegt, Chris Führich und Tiago Tomas kamen unter anderem in die Partie. Und gerade in einer Phase, in der es nicht nach einem Tor aussah, trafen die Stuttgarter durch Angelo Stiller nach einem ruhenden Ball zum 2:2!

Das Tor musste aber noch einmal überprüft werden. Es dauerte einen Moment, dann war klar: Das Tor zählt nicht. In der 82. Minute testete Führich Diogo Costa, doch der Aufsetzer konnte abgewehrt werden. In der Folge versuchten es die Schwaben weiter und Porto spielte extrem auf Zeit. Und diese lief den Schwaben davon. In der Nachspielzeit hatte Gabri Veiga sogar noch die Chance auf das 1:3. Nübel parierte und es blieb bei der Pleite für Stuttgart.

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