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90PLUS » Kwasniok-Aus beim 1. FC Köln: Es führte kein Weg mehr daran vorbei
Bundesliga

Kwasniok-Aus beim 1. FC Köln: Es führte kein Weg mehr daran vorbei

Bastian Grieble
23.03.26, 12:16
Bastian Grieble
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Der 1. FC Köln hat die Reißleine gezogen und Lukas Kwasniok entlassen. Neben ausbleibenden Resultaten verlor der Trainer die Rückendeckung aus der Chefetage.

Die Verkündung der Entlassung von Lukas Kwasniok als Trainer des 1. FC Köln am Sonntag kam wenig überraschend. Kwasniok ist es nicht gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen. Sieben Spiele hintereinander haben die Kölner nicht gewonnen, zusätzlich wurden in den vergangenen 18 Partien nur zweimal drei Punkte geholt.

Mittlerweile ist der FC auf Platz 15 abgerutscht und befindet sich in akuter Gefahr, zum achten Mal in der Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abzusteigen. Spätestens die Worte von Thomas Kessler, Geschäftsführer Sport in Köln, nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach machten deutlich, dass die Klubführung nicht mehr daran glaubt, mit Kwasniok die Wende zu schaffen.

Kwasniok machte sich oft selbst das Leben schwer

Das Kwasniok Potenzial mitbringt, zur Kult- oder zur Reizfigur zu werden, wurde schnell klar. Wer im Trikot der Mannschaft an der Seitenlinie herum tigert, der wird von den Fans abgefeiert, solange es gut läuft. In der Anfangsphase der Saison wirkte es so, als könne der vom SC Paderborn gekommene Coach das Ziel Klassenerhalt mühelos erreichen. Immer wieder gelang es der Mannschaft, spielerisch zu begeistern und viel wichtiger: Zu gewinnen.

Allerdings blieb eine Weiterentwicklung des Teams aus und die Fähigkeit, Spiele zu gewinnen, ist abhanden geraten. Die anfangs noch gelobte Flexibilität unter Kwasniok wurde zum Problem, da sich durch die ständige Rotation keine gefestigte Stammelf finden konnte. Zudem hat auch sein öffentlicher Umgang mit dem erst 19-jährigen Top-Scorer Said El Mala hin und wieder Fragen aufgeworfen.

Neben den Trikot-Aktionen und dem Hang zu ständig neu zusammengewürfelten Startformationen gab es noch einen weiteren Aspekt, durch den sich Kwasniok das Leben schwer machte. Ohne Frage freuen sich viele über Persönlichkeiten im Fußball-Zirkus. Über Leute, die nicht nur die Standard-Antworten aus dem PR-Training geben. Der nun ehemalige Trainer des 1. FC Köln hat es allerdings übertrieben.

Seine Interviews und Pressekonferenzen wurden zu Sprüche-Feuerwerken, dazu irritierte er vor allem in den letzten Wochen häufig mit seinen Aussagen. Zum Schluss war die einzige Person beim FC, die von der Arbeit von Lukas Kwasniok noch überzeugt war, Lukas Kwasniok persönlich. Neben der sportlichen Krise dürfte auch seine Art dazu beigetragen haben, dass von einigen Anhängern der Kölner jetzt Aussagen wie: „Endlich ist der Weg“ zu hören sind.

Thomas Kessler
Foto: IMAGO

Kessler geht mit Wagner als Nachfolger von Kwasniok ins Risiko

Durch die Entlassung von Kwasniok haben die Domstädter nun jedoch keinesfalls den Klassenerhalt sicher. Diese Mission hat Kessler dem vorherigen Co-Trainer Rene Wagner anvertraut. Eine Entscheidung, die das Prädikat „riskant“ definitiv verdient hat. Ob die Beförderung von Wagner den benötigten Impuls in der Mannschaft auslöst und dazu führt, dass die Kölner wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen, wird sich zeigen. Scheitert der neue Trainer, hat Kessler neben der Frage, ob er zu lange an Kwasniok festgehalten hat, auch eine weitere diskutable Entscheidung zu verantworten und wird selbst zunehmend in die Kritik geraten.

Das der Kader die nötige Qualität hat, um die Klasse zu halten, wurde zu Beginn dieser Saison gezeigt. Nun muss der FC an den verbleibenden sieben Spieltagen die entscheidenden Punkte einfahren, um nicht ein Jahr nach dem direkten Wiederaufstieg erneut den schweren Gang in die zweite Liga antreten zu müssen.

THEMEN1. FC KölnLukas KwasniokThomas Kessler
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