Bernardo Silva ist einer der dienstältesten Profis von Manchester City. Im Sommer könnten sich die Wege trennen.
Der Vertrag des Portugiesen läuft nach der Saison aus, eine Verlängerung zeichnet sich derzeit nicht ab. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, soll die Entscheidung beim 31-Jährige sogar schon gefallen sein. Vor einigen Tagen äußerte sich Silva im vereinseigenen Podcast der Cityzens selbst zu seiner Zukunft.
„Ich will nicht sagen, dass ich nicht gerne hier bin. Aber kulturell entspricht Manchester nicht meinen Lebensvorstellungen. Und manchmal bin ich deshalb unglücklich“, räumte der Portugiese ein: „Ich scherze immer und sage, wenn Manchester City etwas weiter südlich in Europa liegen würde, würde ich hierbleiben, bis man mich aus dem Verein rauswirft.“
Abschied nimmt Formen an: Wohin zieht es Bernardo Silva?
Mit dem Klub ist er weiterhin tief verbunden. „Ich liebe diesen Fußballverein wirklich, ich liebe meine Teamkollegen, ich liebe die Mitarbeiter, ich liebe die Fans, ich liebe das Stadion, ich liebe die Atmosphäre“, schwärmte Silva, der mit den Skyblues seit 2017 jeden Titel feierte, den es zu gewinnen gibt.
Vor neun Jahren überwies ManCity rund 50 Millionen Euro an die AS Monaco, nachdem Silva mit der legendären Meistermannschaft der Monegassen um Kylian Mbappe, Fabinho und Radamel Falcao auch in der Champions League für Furore gesorgt und unter anderem Manchester City aus dem Wettbewerb geworfen hatte.
Beim englischen Top-Klub ist Silva mittlerweile Kapitän, nur Verteidiger John Stones ist noch ein Jahr länger im Verein als der Edeltechniker. 449 Pflichtspiele absolvierte der portugiesische Nationalspieler bisher für die Guardiola-Elf und gewann neben der Champions League sechs Meistertitel in der Premier League.

Wo es für den Spielmacher aus der Benfica-Jugend nach der WM weitergeht, ist noch völlig offen. Laut Romano beobachten mehrere Teams aus Europa, Saudi-Arabien und den USA den Routinier. Juventus, Galatasaray und Inter Miami gelten ebenso als Interessenten wie der FC Barcelona.

