Jamal Musiala und die WM 2026 ist aktuell ein Thema für sich. Es ist nicht sicher, dass der Offensivstar des FC Bayern vor dem Turnier in Topform kommt. Aktuell befindet sich er sich nach einem Rückschlag und einer Schmerzreaktion im Aufbautraining.
Wann er genau wieder spielen kann, das ist noch nicht ganz klar. Vielleicht reicht es am Dienstag gegen Real Madrid, vielleicht auch erst im Rückspiel. Einen fitten Musiala kann jedes Team gebrauchen, auch die DFB-Elf. Doch ob das bis zur Weltmeisterschaft, die in etwas mehr als zwei Monaten beginnt, schon der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.
Jeder Fan der Nationalelf schaut nun natürlich von Woche zu Woche auf Musiala und seine Fitness. Fällt er für das Turnier aus, dann wäre das bitter.
Matthäus-Idee mit Musiala
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat eine Idee, wie man mit Musiala umgehen könnte. Erst einmal gab er ihm einen grundsätzlichen Tipp. „Er braucht Spielpraxis, aber vor allem muss er im Kopf frei werden, er darf nichts erzwingen wollen“, so Matthäus in seiner Kolumne bei Sky.
Matthäus erinnert bei Musiala auch an Bastian Schweinsteiger und seine Situation vor der WM 2014, als die DFB-Elf Weltmeister wurde. „Vor der WM 2014 gab es den Fall Bastian Schweinsteiger, der nicht fit war, aber von Jogi Löw eine Green Card bekommen hat. Auch wenn Jamal in den nächsten zwei Monaten nicht die Einsatzzeiten bekommt, die der Bundestrainer eigentlich gefordert hat, sollte er sich überlegen, ob der Spieler für ihn so wichtig ist, dass er ihn mitnimmt“, so Matthäus.

Es ist ein Modell, das natürlich ein Risiko birgt, aber durchaus darstellbar ist. „Bei Schweinsteiger wusste Löw, dass er in den ersten Spielen noch nicht so weit war, aber danach war er einer der Leistungsträger. Die WM dauert im besten Fall mehrere Wochen, ein Musiala kann in den entscheidenden Spielen den Unterschied ausmachen. So wie Schweinsteiger bei der WM 2014“, führte Matthäus weiter aus.

