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90PLUS » „Das wollen wir alle nicht“: Ricken äußert sich zur Causa Schlotterbeck
Bundesliga

„Das wollen wir alle nicht“: Ricken äußert sich zur Causa Schlotterbeck

Till Gabriel
02.04.26, 17:51
Till Gabriel
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Der Vertragspoker um Nico Schlotterbeck zieht sich weiter in die Länge. Das Thema beschäftigt den BVB schon seit Monaten.

Im Interview mit Sky sprach nun auch Geschäftsführer Lars Ricken über die Verhandlungen mit dem Nationalspieler und das Hin und Her der vergangenen Woche. Erst machte die Meldung die Runde, dass sich der Innenverteidiger und Borussia Dortmund auf eine Vertragsverlängerung geeinigt hätten und Schlotterbeck kurz vor der Unterschrift stehen soll.

Während der Länderspielpause dementierte der Verteidiger das jedoch vehement und verwies darauf, dass nach dem Aus von Sebastian Kehl nun erstmal Gespräche mit dessen Nachfolger als Sportdirektor, Nils-Ole Book, anstehen. „Ich hätte in den nächsten Wochen wahrscheinlich eine Entscheidung getroffen, aber jetzt hat sich die Situation ein bisschen verändert. Jetzt muss ich schauen. Ich werde mit Ole auf jeden Fall die Gespräche führen, aber es ist noch nicht so, dass man darüber schreiben kann, dass ich kurz vor einer Verlängerung stehe. Deshalb muss ich dazu was sagen“, erklärte Schlotterbeck.

Ricken über Schlotterbeck-Poker: „Vertrauensvolle Gespräche“

„Es ist weder für ihn noch für uns sinnvoll, dass da solche Gerüchte im Umlauf waren“, pflichtete Ricken dem Verteidiger bei: „Ich habe jedem, der das hören wollte, auch gesagt, dass das nicht stimmt.“ Er könne daher nachvollziehen, dass Schlotterbeck selbst die Initiative ergriffen und sich zu den Berichten geäußert hat.

Dass die Verlängerung am Wechsel von Kehl zu Book scheitert, glaubt Ricken nicht: „Er macht den Vertrag nicht mit einzelnen Personen, sondern mit dem Verein. Ich glaube nicht, dass sich da jetzt so viel verändert hat, auch wenn man sich natürlich erstmal kennenlernen muss.“

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte sich zuletzt ebenfalls zu dem Thema zu Wort gemeldet und vom BVB eine Deadline gefordert, auch mit Blick auf die WM. „Das hängt immer vom Einzelfall ab“, entgegnete Ricken: „Ich glaube, die Gespräche waren so gut, so vertrauensvoll, da ist nichts unausgesprochen gewesen. Wie wir die Gespräche geführt haben, ist für Nico und für uns absolut okay. Wenn es was zu vermelden gibt, werden wir das gerne tun.“

Nico Schlotterbeck
Foto: Getty Images

Derzeit gibt es für Schlotterbeck und den BVB noch zwei Möglichkeiten. Entweder der Verteidiger verlängert langfristig oder er wird im Sommer gegen eine hohe Ablöse verkauft. Einen ablösefreien Abgang mit Vertragsende 2027 schloss Ricken aus: „Ich glaube, das wollen wir alle nicht.“

THEMENBorussia DortmundLars RickenNico Schlotterbeck
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