Aktuell sieht es nicht so aus als würde es bei Marcus Rashford und dem FC Barcelona in irgendeiner Form einfach werden. Die Kaufoption ist abgelaufen, es muss frei verhandelt werden. Und das kann zum Problem werden.
Denn die Katalanen wollen bei Rashford möglichst viel Geld sparen und entsprechend nicht allzu viel ausgeben. Sie wissen, dass Rashford ein ordentliches Gehalt kassiert und das auch nach einem Kauf kassieren würde.
Deswegen hat man sich beim FC Barcelona intern zusammengesetzt und eine Strategie ausgearbeitet. Noch ist nicht klar, wo die Schmerzgrenze liegt und wie viel Manchester United nun unter den neueren Umständen fordert.
Barcelona nimmt Diomande ins Visier
Indes haben sich die Katalanen auch schon mit möglichen Alternativkandidaten beschäftigt. Wie die spanische Zeitung Sport berichtet, steht Leipzigs Yan Diomande (19) auf der Liste der Wunsch-Nachfolger ganz oben. Der Ivorer kam erst im vergangenen Sommer aus Spanien von CD Leganés zu RB und erzielte in der Bundesliga in 26 Spielen bereits zehn Tore und bereitete sieben vor.
Natürlich wäre Diomande im Gesamtpaket klar teurer als Rashford, aber ein Deal wäre auch nachhaltiger. Denn der Flügelspieler könnte zahlreiche Jahre für Barca spielen, sich hinter Raphinha in Ruhe entwickeln und hätte nicht sofort den großen Druck. Trotzdem: Die finanzielle Situation ist nicht mehr so angespannt wie vor ein oder zwei Jahren, aber Barca muss dennoch genau schauen, wie man finanziell vorgeht.

Laut der Sport verfolgt Barcelona den Diomande-Weg bereits seit Längerem. Schon zu seiner Leganés-Zeit beobachteten Scouts ihn, über seine Situation sollen sich Barça-Verantwortliche bereits informiert haben. Aber: Leipzig will verlängern, das Gehalt anpassen und sich mit ihm darauf einigen, dass er bei einem passenden Angebot ab 2027 wechseln darf. Eine Garantie, dass das klappt, gibt es nicht.

