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90PLUS » Plan B: FC Barcelona hat Bastoni-Alternative parat
Transfer News

Plan B: FC Barcelona hat Bastoni-Alternative parat

Till Gabriel
10.04.26, 20:30
Till Gabriel
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Der FC Barcelona träumt von der Verpflichtung von Alessandro Bastoni. Die Katalanen haben jedoch bereits eine Alternative im Blick.

Zwar ist der italienische Nationalspieler laut der spanischen Zeitung Sport weiterhin die Wunschlösung der Blaugrana, der Transfer könnte sich jedoch schwierig gestalten. Mit einem ersten Angebot über 45 Millionen Euro ist Barca bereits abgeblitzt, Inter soll rund 60 Millionen Euro für seinen Abwehrchef aufrufen.

Sollte der Deal mit Bastoni ins Wasser fallen, könnte sich der spanische Tabellenführer jedoch anderswo in der Serie A bedienen. Wie das Portal Il Resto del Carlino berichtet, hat Barca Jhon Lucumi vom FC Bologna als Alternative für Bastoni ins Auge gefasst. Der 27 Jahre alte Kolumbianer wäre deutlich günstiger zu haben als der Inter-Star und würde wohl auch deutlich weniger Gehalt verlangen.

Bastoni zu teuer? Barcelona blickt nach Bologna

Lucumis Vertrag läuft 2027 aus und eine Verlängerung ist derzeit nicht in Sicht. Weil Bologna nur noch in diesem Sommer eine Ablöse mit seinem Stammspieler generieren kann, bringen sich bereits zahlreiche Interessenten in Stellung. Neben Sunderland oder Bournemouth aus der Premier League sollen auch die türkischen Top-Klubs Galatasaray und Fenerbahce die Fühler ausstrecken.

Priorität genießt jedoch weiterhin der Poker um Bastoni. Der Innenverteidiger stand während der Länderspielpause im Fokus, als er beim Quali-Aus der Italiener gegen Bosnien und Herzegowina kurz vor der Halbzeitpause wegen einer Notbremse die rote Karte sah. Calcio-Ikone Giuseppe Bergomi riet dem 26-Jährigen gar, die Serie A zu verlassen.

Jhon Lucumi
Foto: Getty Images

„Jetzt muss er Italien zu seinem eigenen Wohl verlassen. Wir verlieren ein außergewöhnliches Talent, einen der besten Verteidiger des modernen Fußballs. Es tut mir sehr leid, aber ich glaube, dass er sich zu seinem eigenen Wohl einen Verein im Ausland suchen muss“, wählt der 62-Jährige drastische Worte.

Inter-Boss Giuseppe Marotta sprang dem Schlüsselspieler seines Klubs nach dem WM-Debakel gleich zur Seite. „Es ist beschämend, dass Bastoni diesem ständigen Medien-Lynchmob ausgesetzt ist, als hätte er sich wer weiß was zuschulden kommen lassen“, bemerkte der einflussreiche Funktionär: „Er hat einen Fehler gemacht, das haben wir alle erkannt, aber das kann einem Jungen in seinem Alter passieren. Abgesehen davon ist Bastoni ein Gewinn für Inter und für den italienischen Fußball.“

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