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Champions League

Wie Barcelona die Remontada gegen Atletico schaffen kann

Lukas Hetterich
14.04.26, 12:31
Lukas Hetterich
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Der FC Barcelona steht nach dem 0:2 im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League vor einer der schwierigsten Aufgaben der Saison. Am Dienstagabend geht es für die Katalanen bei Atletico Madrid um alles. Doch genau solche Abende haben den Klub in der Vergangenheit immer wieder definiert.

Die Ausgangslage ist klar und brutal. Zwei Tore Rückstand, Auswärtsspiel im Metropolitano, dazu ein Gegner, der wie kaum ein anderer weiß, wie man solche Spiele kontrolliert und verwaltet. Atletico unter Diego Simeone hat in der Champions League noch nie ein K.o.-Spiel zuhause verloren. Barcelona aber hat genau gegen diesen Gegner in dieser Saison bereits gewonnen, und darin liegt die erste Hoffnung.

Barca muss das Spiel kippen

Barcelona wird dieses Spiel nicht über Geduld gewinnen. Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis. Atletico will genau das: Tempo rausnehmen, Räume eng machen, das Spiel zerstückeln. Jeder Einwurf, jeder Freistoß, jede Verzögerung wird Teil des Plans sein. Für Barca bedeutet das: bewusst dagegen arbeiten. Schnelle Ballzirkulation, frühe Abschlüsse, keine langen Ballbesitzphasen ohne Ziel. Die Colchoneros hatten im Hinspiel nur fünf Abschlüsse und neun Ballkontakte im Strafraum, gewannen aber trotzdem mit 2:0. Effizienz schlägt im Fall von Atletico eben oft ganz klar Dominanz.

Hansi Flick
Foto: Getty Images

Hansi Flick hat es selbst klar formuliert: „Wir brauchen kein Wunder. Wir brauchen nur unser perfektes Spiel.“ Perfekt heißt in diesem Fall nicht fehlerfrei, sondern mutig. Barca wird Risiken gehen müssen und zwar früh.

Yamal als Schlüssel

Wenn Barcelona dieses Spiel dreht, wird es kaum ohne Lamine Yamal passieren. Der 18-Jährige ist der Unterschiedsspieler im Kader. Er hat die meisten Dribblings, die meisten Abschlüsse, die meisten kreierten Chancen in der Champions League. Das Problem dabei ist, dass Atletico das natürlich weiß. Yamal wird gedoppelt, teilweise sogar von drei Gegenspielern verteidigt.

Genau hier muss Barcelona ansetzen. Nicht nur über Yamal gehen, sondern seine Präsenz nutzen, um Räume für andere zu öffnen, auch wenn mit Raphina einer der Schlüsselspieler erneut fehlen wird. Ferran Torres hat sich mit seinem Doppelpack gegen Espanyol wieder ins Spiel gebracht. Marcus Rashford bringt Tempo in die Tiefe. Und Robert Lewandowski bleibt im Strafraum einer der gefährlichsten Abschlussspieler Europas. Die Frage ist also sicher nicht, ob Barcelona Chancen bekommt. Sondern, ob sie diese diesmal nutzt.

Foto: Getty Images

Das Risiko im Zentrum

Ein oft unterschätzter Faktor ist das Mittelfeld. Atletico lebt davon, das Zentrum zu verdichten, zweite Bälle zu gewinnen und dann schnell umzuschalten. Genau dort wurde Barcelona im Hinspiel bestraft, allerdings auch begünstigt durch die rote Karte.

Mit der Rückkehr von Frenkie de Jong bekommen die Katalanen wieder einen Verbindungsspieler, der genau zwischen diesen Linien agieren kann. Seine Rolle wird entscheidend sein. Er muss Tempo aufnehmen, das Pressing überspielen und den Ball sauber in die gefährlichen Zonen bringen. Klar ist, wenn Barcelona zu oft den Ball verliert, wird Atletico bestrafen.

Atletico will genau dieses Spiel

Die vielleicht größte Herausforderung ist psychologisch. Atlttico braucht kein Tor. Ein einziges Auswärtstor von Barcelona würde das Spiel aber komplett öffnen. Genau das wird Simeone verhindern wollen. Auch das Metropolitano wird dabei ein Faktor sein. Atletico hat in dieser Champions-League-Saison jedes Heimspiel getroffen und insgesamt 20 Tore zuhause erzielt. Dazu kommt die Erfahrung: Spieler wie Koke oder Griezmann kennen genau diese Situationen. Barcelona dagegen ist jung, offensiv, manchmal naiv. Genau diese Mischung kann aber auch der Schlüssel sein.

Erinnerung an 2017

Ein ganz bestimmtes Spiel schwebt in den letzten Tagen leicht über diesem Duell: das 6:1 im Achtelfinal-Rückspiel gegen PSG 2017. Damals drehte Barcelona ein 0:4 beim größten Comeback der Champions-League-Geschichte. Der Rückstand war ist zwar kaum zu vergleichen, doch das damalige PSG war es auch nicht mit Atleti, weshalb die Aufgabe ähnlich kompliziert erscheint. Neymar war damals der entscheidende Mann. Heute ist es vielleicht Yamal, der sich an solchen Momenten orientiert. Der 18-Jährige selbst sagte, er habe sich sogar Inspiration bei LeBron James geholt.

Barcelona PSG 2017
Foto: Getty Images

Das erste Tor könnte entscheidend sein

Am Ende wird alles auf einen Moment hinauslaufen und dieser könnte das erste Tor sein. Fällt es früh für Barcelona, kippt das Spiel vielleicht. Atletico muss reagieren, Räume öffnen und es wird chaotischer, also genau das, was Barca braucht. Fällt es nicht, wird jede Minute schwerer, jeder Pass ein größeres Risiko und jeder Konter gefährlicher.

Der FC Barcelona hat ganz klar die Qualität, dieses Spiel zu drehen und Atleti die erste Heimniederlage seit 1997 zuzufügen. Die Statistiken zeigen sogar eine leicht höhere Siegchance im Rückspiel. Aber die Wahrscheinlichkeit, das Duell insgesamt zu gewinnen, liegt nur bei rund 20 Prozent. Und genau das ist die Ausgangslage, denn auf dem Papier spricht wenig spricht für Barca. Aber genau das waren oft die Spiele, in denen dieser Klub seine größten Geschichten geschrieben hat.

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