Das Titelrennen in der Premier League spitzt sich zu. Vor dem Gipfeltreffen gibt sich Arsenal-Star Declan Rice optimistisch.
„Ich kann es kaum erwarten. Das ist der Grund, warum wir diesen Sport betreibe“, sagte der englische Nationalspieler vor dem Top-Spiel gegen Manchester City am Sonntag bei Sky Sports. Die Cityzens haben sechs Punkte Rückstand auf die Gunners, haben neben dem direkten Duell aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.
Während die Skyblues zuletzt Sieg an Sieg reihten, geriet Arsenal ins Schwanken und unterlag zuletzt in der Liga dem AFC Bournemouth mit 1:2. Zudem scheiterten die Nordlondoner im FA Cup an Zweitligist Southampton und schrammten im Finale des League Cups am ersten Titel der Saison vorbei – gegen ManCity.
Rice will Rache für Arsenal-Pleite: „Hat wehgetan“
„Zu sehen, wie sie den Pokal in die Höhe reckten, hat wehgetan“, blickte Rice auf das 0:2 im Wembley Stadium zurück und gab die Marschroute für Sonntag vor: „Ich spüre dieses Feuer im Bauch, das am Wochenende auslöschen zu wollen. Sechs Spieltage vor Schluss in der Premier League wissen wir, wie wichtig das ist. Es ist die ultimative Prüfung, aber genau dafür spielen wir diesen Sport. Lasst es uns angehen.“
Der 26-Jährige könnte die Gunners beim wichtigsten Spiel der Saison erneut als Kapitän aufs Feld führen. In Abwesenheit von Martin Ödegaard und Stellvertreter Bukayo Saka trug Rice zuletzt zweimal die Binde. Das haben seine Teamkollegen vor den Spielen selbst beschlossen, erzählte Trainer Mikel Arteta nach dem Einzug ins Halbfinale der Champions League gegen Sporting.

Ein großes Lob erhielt Rice von Patrick Vieira, der 2004 die „Invincibles“ als Kapitän zum bisher letzten Meistertitel für Arsenal führte. „ch weiß nicht, wie er in der Kabine ist, aber was mir auf dem Platz gefällt, ist, dass er der Motor der Mannschaft ist, der Antrieb der Mannschaft. Ich mag es, wenn er nach vorne geht, Läufe macht, ich mag es, wenn er sich in Zweikämpfe stürzt, denn wenn man den Ball im Mittelfeld erobert, zeigt das den Teamkollegen, dass man präsent ist und was man tun muss“, schwärmte der Franzose.

