Schiedsrichterentscheidungen in der Bundesliga sind immer wieder ein Thema. Das ist nicht unbedingt positiv zu bewerten. Auch am Samstag gab es wieder Szenen, die sehr kontrovers diskutiert wurden und werden.
Auch im Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen gab es einen größeren Aufreger. Dabei ging es um den Elfmeter zum 1:0 für die Werkself, den Patrik Schick vor der Pause verwandelte.
Vorher bekam Eric Martel den Ball aus kurzer Distanz an den Arm, vorher aber auch leicht an den Oberkörper. Und der Arm war angelegt. Das sorgte nicht nur in Köln für Aufregung, sondern auch im Studio bei Sky.
Hamann kann Schiri-Entscheidung nicht verstehen
Experte Didi Hamann konnte absolut nicht nachvollziehen, warum in dieser Szene auf Elfmeter entschieden wurde. Und auch nicht, warum diese Entscheidung nicht korrigiert wurde. Kurios: Der Schiedsrichter sagte nach dem Spiel, wenn er die Situation gesehen hätte, dann hätte er wohl anders entschieden.

Das brachte Didi Hamann auf die Palme. Er wurde während der Aussagen nämlich bereits eingeblendet, wirkt da fassungslos. Nach dem Interview des Schiris sagt der Experte: „Der Herr Hartmann hat es geschafft, dass ich, glaube ich, wirklich das erste Mal sprachlos bin.“
Aber: Hamann sagte selbst, dass es für ihn ein Elfmeter war. „Der geht mit der Hand, mit dem Arm zum Ball! Das spielt überhaupt keine Rolle, ob der abgespreizt oder angelegt ist, der Arm. Der spielt mit dem Arm den Ball! Wir spielen Fußball! Und das ist ein absichtliches Handspiel für mich.“ Hamann war also davon überrascht, dass der Schiedsrichter nach dem Spiel darauf plädierte, dass es kein Elfmeter war.
Er erklärte weiterhin: „Ich falle irgendwann vom Glauben ab! Weil es passieren viele Sachen, wo meiner Meinung nach Fehler gemacht werden. Jetzt haben wir heute eine Entscheidung, die er richtig getroffen hat. Und dann stellt er sich nachher hin und sagt, er hätte den Elfmeter nicht gegeben. Ich brauche jetzt kurz Pause, Britta.“

