Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, stand in der Vergangenheit nicht selten in der Kritik. Auch, wenn er es geschafft hat, viele Kritiker zum Verstummen zu bringen, wirkt das ein oder andere noch nach.
Sein Standing beim FC Bayern hat sich definitiv verbessert, aber ich immer gibt es Stimmen, die zumindest daran zweifeln, dass es zu einer Verlängerung mit ihm kommen sollte.
Diese Personalie wird in den nächsten Wochen und Monaten diskutiert. Vorher gab Max Eberl Auskunft darüber, wie er die Kritik an seiner Person in der Vergangenheit wahrgenommen hat. Im Aktuellen Sportstudio beim ZDF war das nämlich unter anderem das Thema.
Eberl spricht über Kritik
„Ich war schon unterm Brennglas. Was mich bestärkt hat, war, dass ich von meinen Entscheidungen überzeugt war. Natürlich hätte man sich aber ab und an mal etwas Schutz gewünscht“, formulierte der Sportvorstand einen kleinen Gruß in Richtung der anderen Verantwortlichen.

Und weiter: „Ich versuche natürlich, Ideen und Gedanken, die wir im Sport haben, umzusetzen und, wie man so schön sagt, auch durchzudrücken. Auch bei Uli oder bei Kalle, wo man dann sagt: ‚Okay, finden wir gut, finden wir nicht gut.‘ Aber das sind einfach Dinge, die Uli und Kalle früher auch gemacht haben. Das ist die Diskussion, die wir haben. Die sind intensiv, die sind im Verborgenen. Aber manchmal kommen sie auch raus.“
Mit der Zeit habe er jedoch gelernt, damit umzugehen: „Man kann bei Bayern München seinen Job lernen. Das Drumherum, was bei Bayern natürlich eine Rolle spielt, die Öffentlichkeit. Natürlich versucht man, den einen gegen den anderen vielleicht auch mal auszuspielen. Das ist das, was man lernen musste.“ Und der Erfolg, der gerade erreicht wird, gibt Eberl auch gewissermaßen recht. Das ist vielleicht die wichtigste Komponente momentan.

