Im Werben um Said El Mala ist es zu einer überraschenden Wendung gekommen. Mit Brighton & Hove Albion soll sich ausgerechnet der konkreteste Interessent aus dem Poker um das Kölner Offensivtalent zurückgezogen haben. Damit ist die Zukunft des 19-Jährigen wieder deutlich offener, zumal beim 1. FC Köln zuletzt ein Gespräch zwischen Vereinsführung und Familie des Spielers stattgefunden haben soll.
Said El Mala war bei der 1:2 Niederlage des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen die tragische Figur des Spiels. Der 19 Jährige ließ zahlreiche Chancen ungenutzt und scheiterte unter anderem in der 36. Minute mit einer der größten Möglichkeiten des Nachmittags nur am Pfosten. Trotz seinem Pech im Abschluss bewies El Mala einmal mehr, wie viel Potenzial in ihm steckt.
Treffen mit Familie am Geißbockheim
Wie der Kölner Stadt Anzeiger berichtet, gab es bereits am vergangenen Donnerstag ein längeres Gespräch am Geißbockheim zwischen der Vereinsführung und El Mala samt seiner Familie. Hintergrund ist die weiter ungeklärte Zukunft des U 20 Nationalspielers, der beim FC noch bis 2030 unter Vertrag steht und über keine Ausstiegsklausel verfügt. Demnach gilt ein Abschied vor Vertragsende zwar als sehr wahrscheinlich, offen ist derzeit aber vor allem der Zeitpunkt.
Brighton soll zuvor bereit gewesen sein, für Said und dessen Bruder Malek ein Gesamtpaket von rund 35 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen sowie einer Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent zu zahlen. Die Kölner sollen die gebotene Summe allerdings als zu niedrig bewertet haben. Ein ursprünglich angedachtes Treffen in Köln kam demnach nicht mehr zustande, inzwischen habe der Premier League Klub seine Offerte zurückgezogen.

Der FC soll weiterhin auf bessere Angebote hoffen und peilt für El Mala eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro an. Bleiben entsprechende Offerten im Sommer aus, erscheint inzwischen auch ein Verbleib für ein weiteres Jahr realistisch.

