Beim FC Arsenal sieht es in dieser Saison wieder einmal so aus als hätte man das Verletzungspech gepachtet. Doch ist es wirklich „Pech“, wenn man so viele Verletzungen hat? Dem wird man bei den Gunners offenbar auf den Grund gehen.
Arsenal hat einen Physiotherapeuten von außerhalb des medizinischen Stabs beauftragt, eine Reihe von Verletzungsproblemen zu untersuchen, die den Titelkampf des Vereins in der Premier League zu gefährden drohen. Das berichtet der englische Telegraph.
Der spanische Physiotherapeut Joaquín Acedo wurde hinzugezogen, um die Untersuchung zu leiten. Es wird davon ausgegangen, dass Acedo ein Freund von Trainer Mikel Arteta ist und in den letzten Monaten regelmäßig im Umfeld der Mannschaft zu sehen war.
Arteta lässt nichts unversucht
Im Verein herrscht Anspannung, da die Mannschaft im Laufe der Saison immer wieder auf wichtige Spieler verzichten musste. Von den 22 Feldspielern von Arsenal blieben in dieser Saison nur Martín Zubimendi und Myles Lewis-Skelly von Verletzungen verschont, während Schlüsselspieler wie Martin Ödegaard, Kai Havertz und Bukayo Saka längere Zeit pausieren mussten.

Arteta verfügt über ein kompetentes Team, das sich um die komplexen Aufgaben der medizinischen Versorgung und Konditionierung seines Kaders kümmert. Der Verein holte im Februar 2024 den Chefarzt Zafar Iqbal von Crystal Palace, einen erfahrenen Sportmediziner. Doch trotzdem gab es immer wieder Probleme.
Arteta steht Tom Allen nahe, dem Leiter der Abteilung für Sportwissenschaft und Leistungsanalyse des Vereins, der umfangreiche eigene Forschungsergebnisse zu den steigenden körperlichen Anforderungen an Premier-League-Spieler veröffentlicht hat, die in den Spielen immer größere Distanzen zurücklegen müssen. Im Endeffekt sollen alle diese Komponenten zusammengeführt werden, um am Ende zu schauen, was man verbessern kann.

