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90PLUS » Nicht nur Riera: Warum auch Krösche hinterfragt werden muss
Bundesliga

Nicht nur Riera: Warum auch Krösche hinterfragt werden muss

Manuel Behlert
03.05.26, 20:05
Manuel Behlert
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Bei Eintracht Frankfurt hängt der Haussegen momentan ein wenig schief. Selbst wenn nicht alles, was momentan berichtet wird, am Ende auch der Wahrheit entspricht, befinden sich die Hessen im Krisenmodus. 

Fußballerisch läuft vieles nicht gut, Trainer Albert Riera befindet sich im Clinch mit den Medien und offenbar auch mit einigen Spielern. Das sind alles Vorzeichen, die nicht gerade positiv sind. Riera muss sich einiges an Kritik gefallen lassen, weil Frankfurt auch fußballerisch keine Fortschritte macht.

Mittlerweile sieht auch der Punkteschnitt alles andere als gut aus, eine Saison ohne Europa ist sehr realistisch. Klar, Riera hatte keine Vorbereitung mit dem Team, aber jede Woche vier bis fünf normale Trainingstage. Dass dabei fast gar nichts an Fortschritt zu erkennen ist, das ist ein Problem.

Und deswegen sieht es bei ihm auch nach einem Abschied aus. Und zwar nach einem, der etappenweise mit Ansage kam. Doch ist es damit getan, den Spanier von seinen Aufgaben zu entbinden?

Warum auch Krösche im Fokus stehen muss

Nicht unbedingt. Denn Probleme gab es auch schon vor der Riera-Zeit, sonst wäre Dino Toppmöller ja gar nicht entlassen worden. Alles begann im Sommer, als es bei Eintracht Frankfurt mal wieder einen größeren Umbruch gab und Hugo Ekitike nur ein halbes Jahr nach Omar Marmoush verkauft wurde. Offensiv legten die Hessen mit Ritsu Doan und Jonathan Burkardt nach, hofften darauf, dass Elye Wahi große Fortschritte macht. Doch das war nicht der Fall. Im Gegenteil: Von Wahi trennte man sich im Winter vorerst und die Offensive zeigte sich auf einem deutlich schwächeren Niveau als in der Saison zuvor. Deswegen wurden mit Arnaud Kalimuendo, Younes Ebnoutalib und Ayoube Amaimouni-Echghouyab gleich drei Spieler nachgeholt.

Das war definitiv ein Bekenntnis, im Sommer nicht alles richtig gemacht zu haben. Es war nämlich nicht nur die pure individuelle Klasse, die verloren ging, sondern die Hessen verloren Offensivspieler, die zueinander und zum Rest des Kaders passten und ersetzten diese mit individuell auch guten Spielern, denen aber untereinander und in der Systematik die Homogenität abhanden ging. Nun ist es nicht einfach, einen Kader zusammenzustellen, aber Krösche hatte das in der Vergangenheit ja auch schon geschafft.

Markus Krösche
Foto: Getty Images

Ein Hauptkritikpunkt an Krösche ist aber eher, was er in der Defensive gemacht hat. Oder eher gesagt: Was er nicht gemacht hat. Tuta wurde abgegeben, ein Spieler, der zwar für sich genommen recht unspektakulär unterwegs war, mit seiner Klarheit und Ordnung aber wie ein Kleber für die Defensive fungierte. Ihn ersetzte Eintracht Frankfurt überhaupt nicht. Es kam kein Innenverteidiger, dafür aber auch nicht der dringend benötigte Sechser. 

Was bei Krösche noch hinzukommt: Er sah zu, wie sich die Abwehr der Hessen zu einer der anfälligsten im Weltfußball entwickelte und reagierte im Winter überhaupt nicht in diesem Mannschaftsteil. Auch dort kam kein Innenverteidiger und kein 6er. Das sind Fehler mit Ansage. Krösche hat diesen Kader zusammengestellt, bei dem viele Dinge nicht zusammen passen. Und er hat seine Fehler nur zum Teil korrigiert, auch wenn ein Transfersommer natürlich nicht von einer Person alleine durchgeführt wird.

In die Krösche-Bewertung muss auch einfließen, dass er maßgeblich an der Verpflichtung von Riera beteiligt war. Und hier wird es interessant. Selbst wenn man jetzt argumentiert, dass Riera eine Vorbereitung benötigt und nicht zum Kader passt, warum holte man keinen Trainer, bei dem das der Fall war? Oder muss man sich vielleicht eingesehen, dass die Zusammenstellung des Teams dafür sorgte, dass kein Trainer für „sein System“ die idealen Voraussetzungen vorfinden kann? Und wie lief der Background-Check bei Riera ab, der ja vorher schon gemeinhin als aufbrausend galt? Diese Fragen wird man in Frankfurt beantworten müssen. Und zwar dringend.

THEMENEintracht FrankfurtMarkus Krösche
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