Nach dem Remis gegen Everton muss Manchester City im Titelkampf der Premier League wieder auf einen Patzer von Arsenal hoffen.
„Ein Punkt ist besser als kein Punkt, aber es wäre besser gewesen, das Spiel zu gewinnen“, zitierte der Guardian Trainer Pep Guardiola nach dem mitreißenden 3:3 beim FC Everton: „Es ist viel passiert – die Stärke des Gegners, die unglaublich aggressive Spielweise.“ Man habe gewusst, dass „wir das Spiel gewinnen mussten, bei der Anzahl der verbleibenden Spiele, aber ohne diese Emotionen kann man nicht zurückkommen. Wenn man aufgibt, kann man nicht das leisten, was wir heute Abend geleistet haben.“
Nach einer dominanten ersten Halbzeit hatte Jeremy Doku die Skyblues mit einem feinen Schlenzer in Führung gebracht, ehe Everton durch einen kapitalen Fehlpass von Marc Guehi durch Thierno Barry zum Ausgleich kam. Jake O’Brien drehte nach einer Ecke die Partie, Barry legte nach Vorarbeit von Merlin Röhl sogar noch das 3:1 für die Toffees nach. Erling Haaland erzielte unmittelbar nach dem dritten Gegentor den Anschlusstreffer und leitete so eine dramatische Schlussphase ein. Erst in der siebten Minute der Nachspielzeit verhinderte Doku mit seinem zweiten Traumtor die drohende Niederlage.
Guardiola und ManCity erwartet kompliziertes Restprogramm
Trotz des späten Ausgleichs liegt ManCity nun fünf Punkte hinter Arsenal und hat nur ein Nachholspiel in der Hinterhand. Die Cityzens müssen daher auf einen Ausrutscher der Gunners hoffen, die zudem das vermeintlich dankbarere Restprogramm haben. Während ManCity mit Brentford, Bournemouth und Aston Villa noch drei Europapokal-Aspiranten sowie Crystal Palace vor der Brust hat, bekommt es Arsenal mit dem Tabellen-18. West Ham, Absteiger Burnley und den Eagles zu tun.

„Es lag in unseren Händen und in den Händen von Arsenal, und jetzt liegt es nicht mehr in unseren Händen“, ärgerte sich Guardiola nach Abpfiff, richtete den Blick aber gleich auf die kommende Aufgabe: „Aber wir haben am Samstag Brentford, und wir machen weiter und werden sehen, was passiert.“

