Nach einer enttäuschenden Saison wird der FC Chelsea aller Voraussicht nach das Sommer-Transferfenster nutzen, um den eigenen Kader weiter zu verstärken. Nach Informationen der Plattform TEAMTALK sind die Blues an Club-Brügge-Verteidiger Joel Ordonez interessiert.
Die Blues sollen den Innenverteidiger schon länger beobachten. Bereits im jungen Alter von 18 Jahren trackte Chelsea seine Entwicklung. Mittlerweile ist Ordonez 22 Jahre alt und hat sich in Belgien durch starke Leistungen hervorgetan. Mit Brügge ist Ordonez auf dem Weg zum Meistertitel der Jupiler Pro League, und schlug am vergangenen Wochenende den RSC Anderlecht mit 3:1.
Vor Ort waren auch Scouts der Londoner. Dabei konnten sie beobachten, wie der Ecuadorianer volle 90 Minuten durchspielte. Ordonez‘ Spielstil kennzeichnet sich durch ein auffällig gutes Spielverständnis und starker Präsenz im Abwehrzentrum. Seine robuste Physis kombiniert mit einem hervorragenden Tempo machen ihn zu einem Innenverteidiger, der auch in der Premier-League Top-Leistungen abrufen können sollte.
Caicedo-Connection ein Vorteil für Chelsea bei Ordonez-Verpflichtung?
Chelsea ist mit seinem Interesse an Ordonez allerdings nicht alleine. Auch Liverpool, Manchester United, Tottenham Hotspur und Aston Villa stehen auf der Liste der Anwärter. Der Marktwert des 22-Jährigen liegt aktuell bei 33 Millionen Euro, Brügge würde wohl mindestens 40 Millionen Euro an Ablöse verlangen. Der Vertrag des jungen Stars in der belgischen Hauptstadt läuft noch bis 2029.

Das vielleicht ausschlaggebende Faustpfand für Chelsea: Im Kader der Blues steht unter anderem Moises Caicedo. Der Mittelfeldanker ist nicht nur einer der besten Sechser der Welt, sondern auch Nationalmannschaftskollege von Ordonez. Mit Ecuador treten beide Akteure zusammen bei der WM in Nordamerika an. Dazu kommt, dass Caicedo seinen Vertrag vor kurzem bis 2033 in London verlängert hat.
Gut möglich also, dass der Führungsspieler in Sachen Chelsea-Wechsel ein gutes Wort für seinen Arbeitgeber bei Ordonez einlegt. In der Abwehrzentrale der Blues würde dieser in Konkurrenz zu unter anderem Levi Colwill, Trevoh Chalobah, Tosin Adarabioyo und Wesley Fofana treten. Dass aus dieser Gruppe allerdings möglicherweise der ein- oder andere die Stamford Bridge noch verlässt, ist ebenfalls nicht ausgeschlossen.

