Der VfB Stuttgart will die Saison mit dem Einzug in die Champions League krönen. Und sich danach weiter in der Spitzengruppe etablieren.
Seit der erfolgreichen Relegation 2023 geht es bei den Schwaben unter Trainer Sebastian Hoeneß immer weiter nach oben. Erst die sensationelle Vizemeisterschaft 2024, dann der DFB-Pokalsieg ein Jahr später. In der laufenden Saison steht der Titelverteidiger erneut im Finale in Berlin und kann über die Bundesliga noch in die Königsklasse einziehen.
Um sich auch in den kommenden Jahren in der Spitzengruppe der Bundesliga zu halten, plant der VfB offenbar, seine Transferstrategie anzupassen. Wie Bild berichtet, soll im Sommer vermehrt der Fokus aus sofortige Verstärkungen gelegt werden. Im vergangenen Jahr holte der Bundesligist zwar viele hochtalentierte Spieler, denen die Zukunft gehören kann, als Stammspieler hat sich aber bisher nur Bilal El Khannouss festgesetzt. Youngster Chema Andres konnte ebenfalls überzeugen.
Prömel als Beispiel für Stuttgarts neue Transferpläne
Dennoch soll der Kader vor der neuen Saison in erster Linie mit Soforthilfen ergänzt werden. Ein Beispiel dafür ist Grischa Prömel, der ablösefrei von der TSG Hoffenheim kommen wird und die Erfahrung aus 148 Einsätzen in der Bundesliga mitbringt. Als weiteren Kandidaten bringt Bild Caspar Jander von Southampton ins Spiel, der einen möglichen Abgang von Spielmacher Angelo Stiller auffangen könnte.

Das Aufgebot soll insgesamt verkleinert werden – obwohl der VfB erneut in drei Wettbewerben antreten wird. „Er ist zu groß, es werden uns schon einige Spieler verlassen“, bestätigte Vorstandsboss Alexander Wehrle im Sport1-Doppelpass und sagte mit Blick auf den 30-Mann-Kader: „Ich denke, da sollte eine Zwei davorstehen.“
Als Verkaufskandidat gilt laut Bild unter anderem Dan-Axel Zagadou, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wird. Pascal Stenzel wird nach Ablauf seines Vertrags ebenfalls weiterziehen. Die Leih-Rückkehrer Leonidas Stergiou, Laurin Ulrich, Jovan Milosevic, Yannik Keitel und Jarzinho Malanga dürften es schwer haben, zudem steht bei den Top-Talenten Noah Darvich und Lazar Jovanovic eine Leihe im Raum.

