Die Vertragsverlängerung von Vinicius Junior ist weiterhin nicht in trockenen Tüchern. Der Brasilianer fordert Veränderungen.
Seit geraumer Zeit buhlen der Flügelstürmer und Real Madrid um eine Ausweitung der Zusammenarbeit. Nachdem zunächst ein Abschied in Richtung Saudi Pro League nicht ausgeschlossen wurde, galt die Verlängerung zuletzt schon fast als Formsache. Eine Einigung gilt weiterhin als wahrscheinlich, allerdings ist Vinicius laut Marca der Ansicht, dass sich viele Dinge ändern müssen.
Was der Nationalspieler damit genau meint, ließ das vereinsnahe Blatt offen, um den finanziellen Aspekt soll es aber nicht primär gehen. Fest steht, dass der 25-Jährige eine durchwachsene Saison hinter sich hat. Bis zur Entlassung von Trainer Xabi Alonso kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem ehemaligen Leverkusen-Trainer und seinem Superstar, der 2024 noch Zweiter bei der Ballon-d’Or-Verleihung wurde.
Vinicius wieder in Form: Bekommt Arbeloa noch eine Chance?
Wenn Vinicius von Alonso ausgewechselt wurde, reagierte er häufig unwirsch, entschuldigte sich aber öffentlich. Der Spieler bezeichnete das Verhältnis zum Ex-Coach im Nachhinein als „toxisch“, schon bei der Klub-WM in den USA waren Spannungen zu vernehmen. Unter Nachfolger Alvaro Arbeloa genießt der Brasilianer wieder mehr Freiheiten und zahlt das mit guten Leistungen zurück. Seit Februar erzielte in den Top-Ligen nur Bayern-Star Harry Kane mehr Tore als Vinicius.
Dass Arbeloa auch in der kommenden Spielzeit bei Real Madrid in der Verantwortung steht, darf jedoch bezweifelt werden. Denn obwohl der Ex-Profi Vinicius wieder zu alter Stärke verholfen hat, gelang ihm nicht der erhoffte Turnaround. In der Meisterschaft laufen die Blancos hoffnungslos dem FC Barcelona hinterher, der die zweite Meisterschaft in Serie ausgerechnet im Clasico am Wochenende unter Dach und Fach bringen kann.

In der Champions League, die in der spanischen Hauptstadt einen besonderen Stellenwert genießt, war im Viertelfinale gegen den FC Bayern Endstation, in der Copa del Rey scheiterte man im ersten Spiel unter Arbeloa gar an Zweitligist Albacete.

