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90PLUS » Historische Marke: Kvaratskhelia schreibt CL-Geschichte
Champions League

Historische Marke: Kvaratskhelia schreibt CL-Geschichte

Cedric Greh
07.05.26, 19:11
Cedric Greh
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Khvicha Kvaratskhelia
Foto: Getty Images

Khvicha Kvaratskhelia lieferte beim gestrigen Champions-League-Halbfinalrückspiel gegen den FC Bayern München einmal mehr eine hervorragende Leistung ab. Coach Luis Enrique ließ seinen Flügelstürmer die vollen 90 Minuten auf dem Platz, sein auffälligster Moment ereignete sich allerdings bereits schon nach 139 Sekunden. Ein Moment, der den Georgier in die Geschichtsbücher beförderte.

Im Zuge eines Konters bereitete Kvaratskhelia bereits in den Anfangsminuten mustergültig das frühe 0:1 für PSG durch Ousmane Dembélé vor. Durch seinen Assist stellte der Superstar eine neue Königsklassen-Bestmarke auf. Nie zuvor hatte ein Spieler in sieben aufeinanderfolgenden K.O.-Spielen des Wettbewerbs entweder ein Tor selbst erzielt oder vorgelegt. Wohlgemerkt in ein – und derselben Saison. Nebenbei hatte Kvaratskhelia dadurch großen Anteil daran, dass sein Team am Ende ins Finale der Königsklasse einzog.

Die beeindruckende Serie des Georgiers begann im Playoff-Rückspiel zu Hause gegen die AS Monaco. Dort traf der 25-Jährige zum 2:1, im Anschluss trug er durch weitere Tore und Vorlagen zum Weiterkommen PSG’s gegen Chelsea, Liverpool und eben Bayern München bei.

Kvaratskhelia stellt Rekord auf, wäre 2018 fast beim FC Bayern gelandet

Der Rekord ist eine Bestätigung für Kvaratskhelias starke Entwicklung. Der auf den Spitznamen ,,Kvaradona“ getaufte Mann ist in der französischen Hauptstadt gesetzt und bildet zusammen mit Weltfußballer Dembélé, sowie Désiré Doué eine der besten Angriffsreihen der Welt. Kvaratskhelia wechselte im Januar 2025 aus Neapel nach Paris, 80 Millionen Euro ließ sich der Scheichklub seine Dienste kosten. Eine Summe die sich definitiv rentiert hat.

Khvicha Kvaratskhelia
Foto: Getty Images

Dabei hätte der Georgier nach Informationen der Plattform SPOX gut und gerne vorher bereits beim FC Bayern landen können. Schon im Jahr 2018 absolvierte der damals 17-Jährige ein Probetraining am Bayern-Campus und beeindruckte die Verantwortlichen. Ein Transfer kam nicht zustande, da die Thematik nicht konsequent genug weiterverfolgt wurde, auch im Jahr 2021 verpassten die Münchner ihre Chance.

Stattdessen musste der deutsche Rekordmeister am gestrigen Abend einmal mehr die Qualität des Georgiers schmerzhaft über sich ergehen lassen. Der hat im Champions-League-Finale in Budapest die große Chance, mit Paris den Königsklassen-Titel zu verteidigen. Am 30. Mai treffen die Franzosen auf den FC Arsenal.

 

 

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