Brajan Gruda konnte bei RB Leipzig während seiner Leihe überzeugen. Ein Verbleib ist dennoch unwahrscheinlich.
Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg wird der U21-Nationalspieler beim letzten Heimspiel der Saison gegen den FC St. Pauli offiziell verabschiedet. Zwar würde RB Leipzig den Youngster gerne halten, eine erneute Leihe lehnt Stammverein Brighton and Hove Albion allerdings ab. Die Seagulls wollen Gruda entweder mit Kaufpflicht abgeben oder fest verkaufen. Da der englische Erstligist 2024 über 30 Millionen Euro für den Flügelstürmer bezahlt hat und sein Marktwert bei 28 Millionen Euro liegt, ist ein dauerhafter Transfer für RB derzeit zu teuer.
Trainer Ole Werner wollte eine weitere Zusammenarbeit auf der Pressekonferenz vor dem St.-Pauli-Spiel dennoch nicht abhaken. „Mein Eindruck ist, dass sich Brajan bei uns sehr wohl fühlt und eine Mannschaft gefunden hat, in die er perfekt passt. Diese Leihe hat sich für beide Seiten gelohnt“, zog der RB-Coach ein positives Fazit: „Was im Sommer passiert, wird man sehen. Dass wir alle gerne mit ihm zusammenarbeiten und dass er gerne hier ist, ist klar. Das sind gute Voraussetzungen. Aber es müssen immer viele Dinge zusammenkommen, damit ein Transfer klappt.“
Neuer Anlauf auf der Insel? Gruda überzeugt während Leipzig-Leihe
Wie Brighton selbst mit dem Top-Talent plant, ist ohnehin noch offen, auch ein weiterer Anlauf in der Premier League ist möglich. Auf der Insel blieb dem ehemaligen Mainzer der große Durchbruch bis dato verwehrt. In seiner ersten Saison unter Trainer Fabian Hürzeler kam Gruda in der Premier League auf 21 Einsätze (ein Tor), durfte aber meist nur als Joker ran. An dieser Rolle änderte sich auch in der Hinrunde der laufenden Spielzeit wenig. Gruda stand zwar in 18 Partien auf dem Rasen, Startelfnominierungen waren jedoch selten.

Im Winter ließ sich der U21-Nationalspieler schließlich in die Bundesliga verleihen und erwies sich bei RB Leipzig direkt als Verstärkung. In elf Partien steuerte Gruda drei Tore und drei Vorlagen bei und hatte so entscheidenden Anteil daran, dass die Sachsen am Samstag die Teilnahme an der Champions League unter Dach und Fach bringen können.

