Der Spieler will, der BVB will – doch bei den finanziellen Vorstellungen liegen die beiden Vereine noch weit auseinander. Der Transfer des RB-Abwehrspielers zu Dortmund droht zu platzen.
Bereits vor knapp einer Woche berichteten wir, dass ein Transfer des jungen Abwehrtalents Joane Gadou zu Borussia Dortmund kurz bevorsteht. Die Schwarz-Gelben konnten sich im Rennen um den 19-Jährigen demnach gegen viele europäische Konkurrenten durchsetzen, ein Wechsel des Franzosen war so gut wie beschlossen.
Doch nun berichtet die BILD-Zeitung, dass der Deal überraschenderweise gar noch platzen könnte. Grund dafür sind die verschiedenen Vorstellungen über die Ablösesumme. Während Borussia Dortmund von einer Sockelablöse von rund 20 Millionen Euro ausgegangen war, fordert der Gadou-Klub Salzburg deutlich mehr als angenommen.
Gadou zum BVB fix – oder lassen die RB-Forderungen den Transfer platzen?
Demnach sehen die Salzburger Verantwortlichen den Poker eher in einer Höhe von 25 Millionen Euro. Hinzukommen Boni von rund vier bis sechs Millionen Euro. Damit könnte der Gesamt-Deal am Ende gar an die 30-Millionen-Euro-Marke herankommen. Die BVB-Seite rund um Neu-Sportdirektor Ole Book und Sportchef Lars Ricken möchte diese Summe aber in jedem Fall noch drücken, daher wird aktuell intensiv verhandelt.
Noch ist also unklar, ob ein Wechsel wirklich wie angedacht über die Bühne geht und Gadou in der kommenden Spielzeit das Trikot der Schwarz-Gelben trägt.
Die Dortmunder Verantwortlichen schätzen an dem 19-Jährigen besonders dessen Physis und Dynamik im Abwehrspiel. Der französische U19-Nationalspieler bringt demnach enorm viel Potenzial mit, muss allerdings noch ein wenig konstanter werden muss, was in diesem Alter eigentlich recht normal ist.

Der Innenverteidiger war vor zwei Jahren aus der Jugend von Paris Saint-Germain in die österreichische Liga zum Brauseklub nach Salzburg gewechselt. Dort etablierte er sich trotz seiner jungen Jahre insbesondere in der laufenden Spielzeit zu einem wichtigen Spieler im RB-Kader, absolvierte insgesamt 33 Saisonspiele. Er kam dabei unter anderem in der Champions-League-Qualifikation, als auch in der Europa-League-Gruppenphase zum Einsatz.

