Luis Suarez war vor einiger Zeit als Nationalspieler Uruguays zurückgetreten. Der Angreifer, der aktuell in der MLS spielt, hatte zuletzt die Tür für eine Rückkehr in das Nationalteam aber geöffnet.
Er sei wieder bereit, wenn das Team ihn braucht, verkündete er. Er ist zwar sicher nicht mehr so spritzig und agil wie vor einigen Jahren, einen Torinstinkt und eine gewisse Qualität bringt der Stürmer aber dennoch mit.
Und Suarez ist jemand, auf den man auch mal für 10 oder 20 Minuten setzen kann. Der Stürmer weiß, dass er dem Team etwas geben kann und hat deswegen auch den Weg über die Medien gewählt, um auf sich aufmerksam zu machen. In Uruguay waren die Fans sicher, dass einer ihrer Nationalhelden der letzten Jahre zumindest zum vorläufigen Kader zählen wird.
Bielsa mit Paukenschlag um Suarez
Doch Marcelo Bielsa, der Trainer der Nationalmannschaft Uruguays, ist dabei wohl anderer Ansicht. „Ich würde der Nationalmannschaft niemals absagen, wenn sie mich braucht – besonders nicht mit einer WM vor der Tür“, sagte Suárez kürzlich.
Gleichzeitig zeigte er sich selbstkritisch. Nach der Copa América 2024 hatte er Trainer Marcelo Bielsa öffentlich kritisiert und interne Spannungen beklagt. „Ich habe damals etwas gesagt, das ich nicht hätte sagen sollen. Ich habe mich bereits entschuldigt“, erklärte er. Suárez ist mit 69 Toren in 143 Länderspielen Uruguays Rekordtorschütze.

Eben jener Clinch mit Bielsa scheint aber noch nicht ganz ausgestanden zu sein. Denn: Laut dem uruguayischen Journalisten Rodri Vázquez steht Suárez nicht im vorläufigen Kader für die WM. Mehrere Medien in Uruguay bestätigten, dass sein Name auf der erweiterten Liste fehlt. Und das ist überraschend, da bis zu 55 Spieler nominiert werden können. Sollte es nicht doch noch zu einer Kehrtwende kommen, dann wird der Angreifer nicht dabei sein.

