Zweifellos ist Anthony Gordon der Wunschspieler des FC Bayern für den Sommer. Der Offensivstar von Newcastle United wurde schon kontaktiert, mit dem FC Bayern scheint er sich soweit schon geeinigt zu haben. Das war auch der klare Plan: Erst sollte man sich mit dem Spieler klar sein, dann sollten die Kontakte zu Newcastle United intensiviert werden.
Dem Vernehmen nach ist das aber noch ein Problemfaktor. Denn die Magpies wären zwar offensichtlich dazu bereit, den Spieler zu verkaufen, allerdings nur für eine entsprechend hohe Summe. Diese soll bei rund 85 Millionen Euro liegen. Bayern ist verschiedenen Berichten zufolge nur bereit, bis zu 70 Millionen Euro mit Bonuszahlungen zu investieren.
Das ist noch eine recht große Spanne, die zu bewältigen ist. Dennoch laufen die Verhandlungen im Hintergrund bereits und nun hat Newcastle-Coach Eddie Howe mit einigen Aussagen für Aufsehen gesorgt.
Gordon-Poker: Howe lässt aufhorchen
Er sprach nämlich auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel am Wochenende auch über Gordon. Und die Aussagen, die er tätige, waren durchaus interessant. Auf die Frage, ob er Gordon im Moment nicht aufstelle, weil er Zweifel an dessen langfristiger Position bei Newcastle habe, sagte Howe gegenüber Reportern: „Wenn man diese Phase der Saison erreicht, gehört es natürlich dazu, dass wir auch schon einen Blick auf das nächste Jahr werfen.“

Und weiter: „Anthony ist gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen. Ich finde, die Mannschaft hat in seiner Abwesenheit gut gespielt, und ja, das geschieht auch mit Blick auf die Zukunft.“ Ist das also eine Andeutung, dass man sich zumindest mit einem Abgang des Spielers beschäftigt?
Klar ist, dass die Magpies ins Sommer auf jeden Fall Einnahmen benötigen, wenn sie ihren Kader weiterhin verstärken und nach den eigenen Ansprüchen umbauen wollen. Der Knackpunkt dabei ist wie so häufig die genaue Summe und das wird jetzt in den kommenden Wochen in den Gesprächen ausdiskutiert. Bayern hat auf jeden Fall auch Alternativen auf der Liste.

