Eduardo Camavinga könnte Real Madrid im Sommer überraschend verlassen. Der französische Nationalspieler soll mit seiner aktuellen Situation bei den Königlichen unzufrieden sein und denkt laut mehreren Berichten ernsthaft über einen Wechsel in die Premier League nach.
Wie TEAMtalk berichtet, beschäftigt sich das Umfeld des 23-Jährigen bereits aktiv mit möglichen Optionen für die kommende Saison. Besonders die fehlende Rolle im aktuellen WM-Aufgebot von Frankreich soll Camavinga schwer getroffen haben. Trainer Didier Deschamps verzichtete überraschend auf den Mittelfeldspieler, obwohl er bei der WM 2022 noch eine wichtige Rolle gespielt hatte.
Premier-League-Klubs beobachten Camavinga genau
Vor allem zwei englische Topklubs sollen die Situation intensiv verfolgen. Sowohl Manchester United als auch der FC Liverpool gelten dem Bericht zufolge als konkrete Interessenten. Beide Vereine planen im Sommer Veränderungen im zentralen Mittelfeld und sehen in Camavinga offenbar eine mögliche Schlüsselverpflichtung. Besonders seine Vielseitigkeit macht den Franzosen auf dem Transfermarkt interessant. Camavinga kann sowohl defensiv als auch offensiver im Mittelfeld spielen und wurde bei Real zuletzt sogar regelmäßig als Linksverteidiger eingesetzt.
In Madrid selbst soll die Bereitschaft für einen Verkauf inzwischen ebenfalls gestiegen sein. Hintergrund sind offenbar die eigenen Umbaupläne der Königlichen. Intern beschäftigt sich Real demnach bereits mit möglichen neuen Mittelfeldspielern. Genannt werden unter anderem Rodri von Manchester City, Alexis Mac Allister von Liverpool sowie Enzo Fernández vom FC Chelsea.

Laut TEAMtalk fordert Real Madrid für Camavinga rund 50 Millionen Pfund Ablöse. Eine Summe, die für englische Spitzenklubs wohl kein großes Problem darstellen dürfte. Neben United und Liverpool sollen auch Chelsea sowie Tottenham Hotspur die Situation aufmerksam verfolgen.
Für Camavinga könnte ein Wechsel auch sportlich reizvoll sein. In den vergangenen Monaten verlor er unter Trainer Álvaro Arbeloa zunehmend an Bedeutung und stand deutlich seltener in der Startelf als noch in früheren Jahren. Trotz seines jungen Alters bringt der Franzose aber schon enorme Erfahrung mit. Über 300 Pflichtspiele auf Klub- und Nationalmannschaftsebene sowie zahlreiche internationale Einsätze machen ihn weiterhin zu einem der spannendsten Mittelfeldspieler Europas. Gerade deshalb könnte sich der Transfersommer rund um Camavinga noch deutlich beschleunigen.

