Said El Mala steht vor den spannendsten Wochen seiner noch jungen Karriere. Dass er die in Köln fortsetzt, wird immer unwahrscheinlicher.
Wie Sport Bild berichtet, soll der 19-Jährige seinen Teamkollegen mitgeteilt haben, dass ein Verein bereit ist, die 50 Millionen Euro zu zahlen, die der 1. FC Köln als Schmerzgrenze festgelegt hat. Demnach handelt es sich dabei um den FC Brentford aus der Premier League. Die Bees sind mittlerweile ein etablierter Erstligist und haben am letzten Spieltag noch die Chance, sich für die Europa League zu qualifizieren. Der Effzeh hat im Poker jedoch alle Trümphe in der Hand. El Mala ist noch bis 2030 an den Bundesligisten gebunden und hat keine Ausstiegsklausel im Vertrag.
Nachdem es lange danach aussah, als hätte Brighton and Hove Albion die besten Karten im El-Mala-Poker, ist nun Brentford in der Pole Position. Sollte der Tabellenneunte tatsächlich die geforderte Summe auf den Tisch legen, würde El Mala zum Rekordeinkauf avancieren. Bisher ist Dango Ouattara der teuerste Einkauf Brentfords, er kam vor der Saison für 42 Millionen Euro von Bournemouth. Bei den Bees stehen mit Vitaly Janelt und Nationalspieler Kevin Schade bereits zwei Deutsche unter Vertrag.
Shootingstar El Mala vor WM-Teilnahme
In seiner ersten Saison in der Bundesliga erzielte El Mala 13 Tore für den 1. FC Köln und war damit im Abstiegskampf die Lebensversicherung der Domstädter. Zuvor überzeugte er bereits als Leihspieler bei Viktoria Köln in der 3. Liga, ehe sein Stern bei der U19-EM 2025 so richtig aufging.

Inzwischen ist der Tempodribbler sogar in der A-Nationalmannschaft angekommen. Zwar wartet El Mala noch auf sein Länderspieldebüt, nach Sky-Informationen steht er aber im Kader für die anstehende WM in den USA, Mexiko und Kanada. Bereits im November nominierte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Senkrechtstarter erstmals für seine Auswahl, zum Einsatz kam der Youngster in den Spielen gegen Luxemburg und die Slowakei allerdings nicht.

