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90PLUS » DFB-Team vor Paraguay: Wann kommt der Rhythmus?
WM 2026

DFB-Team vor Paraguay: Wann kommt der Rhythmus?

Manuel Behlert
28.06.26, 15:04
Manuel Behlert
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Julian Nagelsmann
Foto: Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft absolviert am Montagabend (22:30 Uhr) ihr Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Dabei will die DFB-Elf eine bessere Leistung zeigen als noch beim 1:2 gegen Ecuador. 

Unter dem Strich stand am Ende nach der Gruppenphase der Sieg in der Gruppe mit der Elfenbeinküste, Curacao und Ecuador. Das Mindestziel wurde also erreicht, auch wenn mit dem dritten Spiel niemand so richtig glücklich sein konnte.

Es fehlt noch immer der Rhythmus, das gewisse Etwas. Es fehlen Elemente, die Deutschland bei der letzten EM zumindest weitgehend auf den Platz brachte. Die Frage ist: Wann kommt das? Und kommt es überhaupt?

Deutschland muss sich steigern

Während viele Experten der Meinung sind, dass Paraguay eine große Hürde wird und man gegen Frankreich in einem möglichen Achtelfinale Schlimmes befürchten muss, gibt sich Rudi Völler, DFB-Direktor, noch relaxed.

„Die WM geht jetzt erst richtig los. Der volle Fokus liegt auf dem Spiel gegen Paraguay am Montag. Wir glauben daran, dass wir alles herausholen werden und selbstverständlich an unser Limit gehen. Wir wollen ein richtig gutes Spiel zeigen und in die nächste Runde einziehen“, so Völler.

Rudi Völler
Foto: Getty Images

Er sagte auch, dass er daran glaubt, dass Spieler wie Jamal Musiala und Florian Wirtz, die in den letzten Partien nicht am Leistungslimit agierten, eine Steigerung hinlegen werden. Wozu das dann im Endeffekt reicht, das wird sich zeigen. Aber eine Steigerung in Sachen Tempo, Präzision und Struktur ist auf jeden Fall erforderlich. Nicht nur von den beiden namentlich genannten Spielern, sondern von der gesamten Mannschaft.

Paraguay-Spiel nicht ohne Brisanz

Das Spiel gegen Paraguay wird also womöglich wegweisend sein. Allerdings sollte man dabei nicht unterschätzen, dass man wie schon gegen Ecuador auf einen unangenehmen, ekligen Gegner trifft, der mit Physis verteidigt und auch den ein oder anderen guten Umschaltspieler hat.

Deswegen ergibt sich eine Brisanz, die man nur mit einem Lerneffekt lösen kann. Man muss aktiver spielen, darf sich aber nicht viele Ballverluste leisten. Deutschland hat hervorragende Sprintwerte, ja – aber eben, weil man bisher sehr häufig in einer nicht idealen Ordnung den Ball verlor.

Wenn die Basics wieder stimmen, dann führt an einem Sieg kein Weg vorbei. Und dann ist man auch gegen Frankreich nicht chancenlos, wenn man ein wenig Spielglück hat. Aber diese Basics auf den Platz zu bringen ist das A und O und das Mindeste, was man von der deutschen Elf verlangen kann.

THEMENDFB-Team
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