Nach seinem erneuten Zusammenbruch befindet sich Christian Eriksen weiter auf dem Weg der Besserung. Sein Verein gibt ein Update.
„Christian Eriksen wird in Kürze mit einem individuellen Rehaprogramm beginnen. Nach einem Gespräch mit VfL-Geschäftsführer Dieter Hecking wurde entschieden, dass der 34-Jährige dies in seiner Heimat Dänemark absolvieren wird“, verkündete der VfL Wolfsburg über seine sozialen Kanäle: „Der VfL ist in regelmäßigem Austausch mit Christian sowie den behandelnden Ärzten. Für den Rehabilitationsverlauf wünschen wir Christian weiterhin alles Gute.“
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Der dänische Routinier war Anfang Juni beim Länderspiel gegen die Ukraine zusammengebrochen, die Partie wurde abgebrochen. Eriksen konnte kurz nach dem Kollaps wieder aufstehen und das Feld verlassen. „Der Defibrillator greift nicht ohne Grund ein. Der Impuls des Defibrillator hat ihn zurückgeholt. So wie ich es sehe, hat der Defibrillator seinen Job gemacht“, sagte der Teamarzt der dänischen Nationalmannschaft nach der Partie. Auch der Spieler selbst meldete sich kurz darauf zu Wort: „Diese Situation war anders als die im Jahr 2021. Ich fühle mich gut und meine Erholung hat bereits begonnen. Mein ICD hat genau das getan, wofür er entwickelt wurde.“
Wolfsburg, Wechsel, Karriereende? Eriksen-Zukunft weiter ungewiss
Eriksen trägt seit fünf Jahren einen implantierten Defibrillator. Bei der EM 2021 erlitt der Spielmacher einen Herzstillstand und musste auf dem Feld in Kopenhagen reanimiert werden. Nach seiner Genesung gaben ihm seine Ärzte grünes Licht für eine Fortsetzung seiner Profi-Karriere.

Der frühere Tottenham- und Inter-Star kämpfte sich bei Brentford wieder zurück auf Top-Niveau und lief ab 2022 drei Jahre für Manchester United auf. Nach dem Ablauf seines Vertrags bei den Red Devils unterschrieb Eriksen 2025 überraschend in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg. Trotz zehn Vorlagen und drei Toren stand am Saisonende der Abstieg aus der Bundesliga fest.
Eriksen steht in der Autostadt noch bis 2027 unter Vertrag. Ob und wann er wieder auf dem Platz stehen wird, ist aber weiterhin ungewiss.

