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90PLUS » Rummenigge kritisiert Ultras: „Der Fußball gehört denen, die ihn spielen“
Fußball News

Rummenigge kritisiert Ultras: „Der Fußball gehört denen, die ihn spielen“

Hendrik Wiese
15.07.20, 09:17
Hendrik Wiese
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Rummenigge Hopp
(Photo by DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images)

News | In der abgelaufenen Saison sorgte vor allem die Diskussion rund um Dietmar Hopp für reichlich Diskussionsstoff. Das dauernde Fordern stört Karl-Heinz Rummenigge.

Rummenigge – „Der DFB hat uns das Problem eingebrockt“

In einem Doppelinterview mit der „SportBild“ äußerten sich Karl-Heinz Rummenigge (64) und Dietmar Hopp (80) zu den Vorfällen rund um den Anfeindungen gegen jenen Hopp.

Startpunkt war die Kollektivstrafe gegen die Dortmunder Südtribüne, welche folgendes Plakat in Richtung des Mäzen der TSG Hoffenheim aufzog. „Wir wünschen frohe Weihnachten – Und dir dein letztes.“ Da der Block somit als Wiederholungstäter eintritt, sprach der DFB eine Kollektivstrafe aus, die man vorher – auf Wunsch der Fans – abschaffte.

Karl-Heinz Rummenigge kritisiert den Deutschen-Fußball Bund dafür. „Ich glaube, der DFB hat uns das Problem durch seine Rechtssprechung eingebrockt, indem ohne detaillierte Nachweispflicht eine Kollektivstrafe ausgesprochen wurde.“ Dietmar Hopp steht dem DFB aber zur Seite und meint: „Die Strafe gegen Dortmund wurde auf Bewährung ausgesprochen. (…) Die restlichen Fans hätten die Möglichkeit gehabt, diese Leute zu stoppen.“

Die Ultras sind bekannt, Gesicht zu zeigen. Um die Kommerzialisierung zu stoppen, wird hierfür auch gerne überspitze Wortwahl benutzt. „Ihr fordert Rechte, aber ihr habt auch Pflichten und eine Verantwortung dem Fußball gegenüber.(…) Aber wenn ich immer nur fordere, aber nie bereit bin, Pflichten und auch Verantwortung zu übernehmen, endet das in einer Einbahnstraße.“, fordert der Aufsichtsratvorsitzende Rummenigge die Fans zum Umdenken auf. Auch der Zusammenschluss mehrerer Gruppierungen, die sich „Unser Fußball“ nennt, stößt Rummenigge auf. „Wem gehört der Fußball? Am ehesten doch denen, die ihn spielen.“

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(Photo by DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images)

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