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90PLUS » Neue Details: FC Bayern und PSG lehnen Teilnahme an Super League ab!
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Neue Details: FC Bayern und PSG lehnen Teilnahme an Super League ab!

Manuel Behlert
19.04.21, 10:59
Manuel Behlert
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Photo by Imago

News | Die Einführung einer so genannten europäischen „Super League“ war in den letzten Monaten immer wieder ein Thema. Selten gab es allerdings derart konkrete Pläne wie aktuell. Morgen will die UEFA ihre Reformpläne für die Champions League vorstellen. 

Bayern und PSG lehnen Superliga ab und unterstützen UEFA

Einen Tag zuvor meldete die englische Times, dass Klubs wie Manchester United, der FC Liverpool, Juventus und Real Madrid einer „Super League“ zugestimmt haben. Bisher gibt es zwölf Mannschaften, die an der Super League teilnehmen würden, alle stammen aus der Premier League, La Liga und Serie A. Doch es gibt auch Klubs, die einer Einladung nicht folgen würden.

Dazu gehören laut The Athletic der FC Bayern und Paris Saint-Germain. Einige Klubs betreten die Meinung, dass der Topfußball in den europäischen Wettbewerben nicht nur den reichsten Klubs zugänglich gemacht werden soll. Die Super League wäre elitär, große Schwankungen bei den Teilnehmern gäbe es nicht. Der mögliche neue Wettbewerb würde laut den ursprünglichen Planungen 20 Teams umfassen. Diese Mannschaften würden weiterhin in der heimischen Liga spielen, aber der Champions League für die Superliga den Rücken kehren.

Laut RMC Sport, einer guten Quelle aus Frankreich, gilt für PSG und den FC Bayern aber, dass sie weiterhin die UEFA und ihre Reformpläne unterstützen. Gerade PSG hat eine gute Verbindung zur UEFA und Präsident Aleksander Ceferin, heißt es. Die UEFA-Reform sieht vor, die Teilnehmerzahl bei der Champions League auf 36 zu erhöhen. Diese Veränderungen würden ab 2024 in Kraft treten.

Im Fall der Super League wären in jedem Fall noch einige Fragen offen. Sollten Klubs aus der Premier League beispielsweise den Wettbewerb wechseln wollen, benötigen sie offenbar die Zustimmung der Liga. Darüber hinaus wären Fragen in Sachen Rechtevergabe, Terminplanungen und Sponsoring zu klären. Klar ist aber auch: Derart konkret waren die Pläne bezüglich eines neuen Wettbewerbes noch nie.

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