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90PLUS » Eintracht Frankfurt: Polizei rechtfertigt Einsatz vor Spielbeginn
Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Polizei rechtfertigt Einsatz vor Spielbeginn

Yannick Lassmann
27.11.23, 17:57
Yannick Lassmann
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Vor dem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart kam es zu unschönen Szenen.
FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - MARCH 12: Police walk down the tribune inside the stadium prior to the UEFA Europa League round of 16 first leg match between Eintracht Frankfurt and FC Basel at Commerzbank Arena on March 12, 2020 in Frankfurt am Main, Germany. The match is played behind closed doors as a precaution against the spread of COVID-19 (Coronavirus). (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans und der Polizei. Beim Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart sorgte das Vorgehen der Behörden für reichlich Aufregung. Nun äußerte sich die Polizei nochmals zu den Vorfällen.

Eintracht Frankfurt: Polizei gesteht Fehleinschätzung

Polizeieinsätze in den Stadien waren an den vergangenen Spieltagen eines der führenden Themen im deutschen Profifußball. Beim Heimspiel von Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart (1:2) gab es ebenfalls Probleme, woraufhin sich viele SGE-Anhänger sich aus dem Fanblock zurückgezogen. Die Polizei erklärte am späten Sonntagabend nochmals ihr Vorgehen. Auslöser sei demnach der Angriff von Eintracht-Fans auf einen in Zivil gekleideten Ordner, der einer Person den Zugang zu Block 40 verweigert wurde.

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Daraufhin habe der Stadion-Sicherheitsdienst die Polizei alarmiert, die beim Eintreffen von „mindestens 300 bis 400 Personen der Frankfurter Risikoszene – vielfach vermummt“ angegriffen worden sei. Die zahlenmäßig klar unterlegen Einsatzkräfte seien mit Schlägen, Tritten sowie Flaschen, Fahnenstangen, Eisenstangen und Eisengittern attackiert worden. Nach Angaben der sich mit „einfacher körperlicher Gewalt, Pfefferspray und Schlagstöcken“ wehrenden Polizei habe sich die Lage erst nach rund 30 Minuten beruhigt.

Gerade die Nutzung von Pfefferspray sorgte bei Fans von Eintracht Frankfurt für Ärger. Die Fanhilfe „Der 13. Mann“ widersprach der Darstellung der Polizei. Diese sei massiv in den Bereich vor dem Block eingedrungen und habe „ohne Rücksicht auf Verluste“ auch Schlagstöcke und Reizgas gegen normale Fans, Frauen und Kinder eingesetzt. Aus Sicht der Fanvertreter kam es zu einer „Gewalteskalation der Polizei“.

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Die Polizei selbst blieb ihrer Schildung treu, gestand aber, dass die über das Medium X verbreitete Meldung, wonach der Zusammenstoß zweier rivalisierender Fangruppen den Einsatz ausgelöst habe, auf eine „falsche Bewertung des Geschehens“ zurückzuführen und ausdrücklich falsch sei. Eintracht Frankfurt wiederum untersucht die Vorfälle und gab noch kein detailliertes Statement ab.

(Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

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