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90PLUS » FIFA überdenkt Elfmeterregel: Künftig Wiederholung bei Doppelkontakt?
Champions LeagueEuropa League

FIFA überdenkt Elfmeterregel: Künftig Wiederholung bei Doppelkontakt?

Manuel Behlert
14.03.25, 07:57
Manuel Behlert
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Alvarez FIFA
(Photo by Florencia Tan Jun/Getty Images)

Es war eines der Themen in dieser Woche in der Champions League: Julian Alvarez verwandelte im Elfmeterschießen seinen Strafstoß gegen Real Madrid. Doch nach einer kurzen Überprüfung war klar: Das Tor zählt nicht. 

Der VAR griff ein, weil es einen Doppelkontakt gab. Das ist nicht erlaubt. Alvarez rutschte weg, das half ihm aber auch nichts. In den Fernsehbildern war ein solcher Doppelkontakt allerdings quasi überhaupt nicht zu sehen. Das sorgte bei Atletico für extrem viel Unmut.

FIFA erwägt Regeländerung bei Elfmetern

Wenig überraschend fühlten sich Diego Simeone und Atletico ungerecht behandelt. Es war die Rede davon, dass niemand den Doppelkontakt gesehen habe. Stimmt aber nicht, wie die UEFA am Donnerstag schon bestätigte. Der Verband, der auch bekannt gab, dass Atletico sich mit einer Beschwerde meldete, bestätigte, dass es einen doppelten Kontakt gab und lieferte in der Pressemitteilung auch einen Videobeweis mit einer neuen Einstellung mit.

Atletico wird das für den Moment nun nicht wirklich beruhigen, dennoch war es immerhin eine Erklärung. Interessanter ist aber, dass diese Situation wohl für eine Grundsatzdiskussion sorgt. „Nach der aktuellen Regel musste der VAR somit den Schiedsrichter darauf hinweisen, dass das Tor nicht anerkannt werden sollte“, schrieb die UEFA.

Aber: Sie gab jedoch auch bekannt, dass sie Gespräche mit der FIFA und dem IFAB (International Football Association Board) führen werde, ob die Regel in Fällen überprüft werden sollte, in denen eine Doppelberührung eindeutig unbeabsichtigt war. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Wenn ein Torhüter zum Beispiel die Torlinie verlässt, wenn der Strafstoß ausgeführt wird, gibt es eine Wiederholung.

Experten äußerten sich schon am Mittwoch. Sie sagten, dass hierbei eine Ungleichbehandlung vorliegt, der Schütze also einen Nachteil hat. Und das soll nun überprüft werden. Eine Anpassung kann, gerade wenn es einen größeren medialen Druck gibt, auch mal schnell über die Bühne gehen, beispielsweise zur neuen Saison.

(Photo by Florencia Tan Jun/Getty Images)

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