Die große Frage um Arnaud Kalimuendo bleibt vorerst unbeantwortet. Eintracht Frankfurt schiebt die finale Entscheidung über den Leihspieler von Nottingham Forest auf – erst im Sommer wird klar, ob der 24-Jährige dauerhaft an den Main kommt.
Frankfurt besitzt zwar das Recht, Kalimuendo fest zu verpflichten, doch mehrere Faktoren spielen eine Rolle. Die SGE zeigt sich mit dem Franzosen sehr zufrieden, und auch der Spieler selbst könnte sich einen Verbleib vorstellen. Trotzdem zögern die Verantwortlichen mit der finalen Zusage.
Der Knackpunkt liegt in der Ablösesumme: 27 Millionen Euro müsste Frankfurt auf den Tisch legen. Bereits im Winter haben beide Seiten die Vertragsdetails geklärt – bis 2031 würde Kalimuendo unterschreiben und dabei etwa drei Millionen Euro jährlich verdienen. Doch solche Summen stemmt die Eintracht nur unter bestimmten Bedingungen.
Europa als Schlüssel
Ohne internationale Einnahmen dürfte der Deal kaum zu finanzieren sein. Deshalb wird die Saisonplatzierung entscheidend: Springt am Ende Europa League oder Conference League heraus, steigen die Chancen auf Kalimuendos Verpflichtung erheblich. Verpasst Frankfurt hingegen den internationalen Wettbewerb, könnte das Geld fehlen.
Eine weitere Option: Sportvorstand Markus Krösche könnte bei Nottingham auf Preisnachlass pochen. Sollten die Engländer aus der Premier League absteigen – aktuell stehen sie auf Platz 17 – wäre ein niedrigerer Betrag denkbar. Bis zur endgültigen Klärung werden aber wohl noch Monate vergehen.


