Aogo von Lehmann als „Quotenschwarzer“ bezeichnet worden

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News | Ex-Profi Dennis Aogo hat auf instagram den Screenshot eines Chatverlaufs veröffentlicht, in dem er von Jens Lehmann als „Quotenschwarzer“ bezeichnet wird.

Lehmann entschuldigt sich bei Aogo

Dennis Aogo (34) hat am Dienstagabend auf seinem instagram-Account eine WhatsApp-Nachricht von Jens Lehmann (51) veröffentlicht. In dem Screenshot des Chatverlaufs ist die Nachricht „Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?“ zu lesen. Aogo reagiert darauf mit „WOW, dein Ernst? @jenslehmannofficial Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht!!!“

Lehmanns Nachricht wird sich wohl auf Dennis Aogo als Experte vom TV-Sender sky beziehen. Seit seinem Karriereende ist Aogo regelmäßig bei sky zu Gast, auch Lehmann selbst war dort einst Experte. Zu dem Zeitpunkt der angeblichen Lehmann-Nachricht war Aogo gerade für das Champions-League-Halbfinale zwischen Manchester City und Paris St. Germain bei sky zu sehen.



Lehmann hat sich zu diesem Vorfall bereits per Twitter gemeldet. Dort schreibt er: „In einer privaten Nachricht von meinem Handy an Dennis Aogo ist ein Eindruck entstanden, für den ich mich im Gespräch mit Dennis entschuldigt habe. Als ehemaliger Nationalspieler ist er sehr fachkundig und eine tolle Präsenz und bringt sky Quote.“

Lehmann fiel schon mehrmals durch diskutable Aussagen auf

Es ist nicht die erste verbale Entgleisung Lehmanns. Im vergangenen Jahr, als die Corona-Pandemie bereits besorgniserregende Inzidenzen aufwies, äußerte sich Lehmann fragwürdig. „Ich glaube, dass wir von Politikern und Virologen gar nicht richtig Bescheid bekommen, wie sich das Virus verhält“, sagte der 51-Jährige. „Man wird mit Zahlen konfrontiert, die noch vor vier Wochen als optimal eingestuft worden wären, um eine Lockerung zu erzielen. Jetzt sind sie auf einmal doch nicht gut genug.“ Die Kritik lautete, Lehmann würde Corona verharmlosen und an der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zweifeln.

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Schon 2014 stand Lehmann aufgrund seiner Aussagen in der Kritik. Auf das damalige Coming-Out Thomas Hitzelsperger, seines ehemaligen Kollegen aus der Nationalmannschaft, reagierte Lehmann bei sky fragwürdig. „Komisch, glaube ich. Man duscht jeden Tag zusammen, man hat Phasen, in denen es nicht so läuft“, beantwortete Lehmann die Frage, wie er reagiert hätte, wenn er während seiner aktiven Karriere von Hitzlspergers Homosexualität gewusst hätte. „Aber Thomas Hitzlsperger ist ein Spieler, der erstens sehr intelligent ist, und zweitens von seiner Spielweise überhaupt nicht den Anlass gegeben hätte, dass da man hätte denken können, da ist irgendetwas.“

Lehmann ist im Mai 2020 von Investor Lars Windhorst in den Aufsichtsrat der KG (Kommanditgesellschaft) von Hertha BSC berufen worden.

Foto: IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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