Der FC Bayern München hat zuletzt nach einer langen und zähen Verhandlungsphase den Vertrag von Dayot Upamecano verlängern können. In den letzten Jahren gab es einige Beispiele von Verhandlungen, die länger andauerten oder erst recht spät erfolgreich abgeschlossen wurden.
So zum Beispiel auch bei Joshua Kimmich und Alphonso Davies. Das ist natürlich nicht ideal, zumal hier und da gerne auch mal Deadlines gesetzt wurden, die am Ende dann doch nicht so final waren wie kommuniziert.
Dass es bei Upamecano so lange dauerte, das versteht Sky-Experte Didi Hamann nicht. „Ich weiß nicht, was es da noch zu verhandeln gab. Das werden wir vielleicht in den nächsten Tagen herausfinden“, sagte er im Rahmen der Bundesliga-Übertragung.
Hamann spricht über Bayern-Vorgehen bei Verlängerungen
Er sieht die Arbeit des FC Bayern bei Vertragsverlängerungen zumindest teilweise kritisch. „Aber ich muss mich schon etwas wundern über das Geschäfts- und Verhandlungsgebaren der Bayern. Es war mal eine Zeit, als die Bayern der starke Verein waren, der angesagt hat, was die Spieler machen können und was sie nicht machen können. Im Moment hat sich das gedreht.“ Er habe das Gefühl, „dass die Berater den Bayern sagen, was zu machen ist“, so der ehemalige Profi der Münchener: „Das ist auf Dauer keine gute Konstellation.“

Bayern habe zwar beim Handgeld die eigene Position durchgesetzt und nicht nur die absolute Summe reduziert, sondern auch dafür gesorgt, dass die Summe auf die Vertragsjahre aufgeteilt wird, aber dennoch liefen die Verhandlungen ziemlich in Richtung der Upamecano-Seite, die viele ihrer Forderungen letztlich durchgebracht hat.
Für Bayern stehen demnächst weitere, wichtige Vertragsverhandlungen an. Michael Olise und Harry Kane sind die nächsten Topspieler, die verlängern sollen.

