Beim FC Bayern München könnte sich im Winter durchaus noch etwas auf dem Transfermarkt tun. Der Rekordmeister könnte einen Spieler abgeben, das bahnt sich schon seit geraumer Zeit an.
Vor allem Sacha Boey wird immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. In den letzten Wochen und Monaten spielte er deutlich seltener als noch zu Beginn der neuen Saison. Beim Test gegen Salzburg fehlte er am Dienstag offiziell krankheitsbedingt.
Doch es scheint etwas im Busch zu sein. Interesse von Crystal Palace und ein, zwei anderen Teams ist vorhanden. Hinzu kommt, dass der Spieler mittlerweile eben auch offen für einen Wechsel zu sein scheint.
Eberl mit klarer Aussage zu Boey
Im Rahmen des Salzburg-Spiels äußerte sich auch Max Eberl zu Sacha Boey. „Mit Hiroki und Phonzy zurück im Kader haben wir viele hochkarätige Außenverteidiger. Quasi Außenverteidiger en masse. Daher könnte es für den einen oder anderen schwierig werden, auf Spielzeit zu kommen. Und dann wäre es wohl sinnvoll, über einen Wechsel nachzudenken. Es ist erst der 6. Januar, bis zum Ende des Transferfensters ist noch Zeit“, sagte Sportvorstand Max Eberl im Rahmen des Spiels gegen Salzburg, angesprochen auf Boey.
Dem Vernehmen nach sondiert nicht nur der Spieler mit seinem Berater, sondern auch der FC Bayern den Markt für Boey. Wunsch des Rekordmeisters ist es, dass der Spieler permanent wechselt, aber eine Leihe mit Kaufpflicht wäre auch ein mögliches Szenario. Dann mit geringerer Ablöse am Ende, aber mehr Leihgebühr.

Im Endeffekt erhofft man sich 20 Millionen Euro an Einnahmen für den rechten Außenverteidiger, der seinerzeit von Galatasaray zum deutschen Rekordmeister wechselte und seine Dynamik einbringen sollte. Viele Verletzungen schon zu Beginn seiner Phase beim Rekordmeister warfen ihn aber immer wieder zurück.

