Beim FC Bayern München könnte es im kommenden Sommer zu einer wichtigen Entscheidung in der Defensive kommen. Denn: Die Zukunft von Minjae Kim bleibt offen und ein europäischer Topklub bringt sich bereits in Stellung.
Nach internen Abwägungen wäre der Rekordmeister offenbar bereit, Gespräche zu führen, sollte der Innenverteidiger selbst einen Wechsel anstreben. Kim gehört seit seinem Wechsel im Sommer 2023 von der SSC Neapel nach München nicht immer zu den konstanten Leistungsträgern in der Abwehr.
Es gilt: Ein Abgang ist kein Tabuthema. Die Bayern planen ihre Innenverteidigung flexibel und abhängig davon, wie sich mehrere Personalien in den kommenden Monaten entwickeln. Vor allem Dayot Upamecanos Zukunft rückt hier in den Vordergrund.
Chelsea hat Kim auf der Liste
Wie Reporter Tobias Altschäffl (Sport Bild, via X) berichtet und in Klubnähe zu hören sei, habe der FC Chelsea den südkoreanischen Nationalspieler auf der Liste. Die Londoner sondieren den Markt nach einem neuen Abwehrchef und sehen in Kim ein Profil, das sofort helfen könnte. Konkrete Angebote liegen zwar noch nicht vor, das Interesse gilt jedoch als ernsthaft.
Demnach würden die Bayern Kim keine Steine in den Weg legen, falls er im Sommer selbst den Wunsch nach einer neuen Herausforderung äußert. Voraussetzung aber: ein passendes Angebot.

Ein entscheidender Faktor ist aber auch die Zukunft von Dayot Upamecano. Verlängert der Franzose seinen Vertrag, hätte Bayern mehr Spielraum für einen möglichen Kim-Verkauf. Bleiben beide, würde die Abwehrsituation neu sortiert. Ein klarer Schnitt ist aktuell nicht geplant.
Kim selbst steht noch bis 2028 beim FC Bayern München unter Vertrag und hat sich zuletzt sportlich stabil präsentiert. Trotzdem ist der Markt da und das Interesse an ihm wächst. Noch ist aber lange nichts entschieden.

