Bayern | Zu hohe Gehaltsforderungen – Goretzka und Coman vor Abgang?

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News | Beim FC Bayern München laufen zahlreiche Spielerverträge in den kommenden ein bis zwei Jahren aus. Der Verein steht vor harten Entscheidungen, denn er will die meisten Spieler wohl halten, doch deren Gehaltsvorstellungen könnten die Corona-geplagte Kasse sprengen. So könnten beim FC Bayern auch die Abgänge von beispielsweise Leon Goretzka und Kingsley Coman folgen.

Bayern: Goretzka will bleiben, doch Gehalt könnte zum Problem werden

Es stehen bedeutende Zeiten beim FC Bayern München an. 17 Spielerverträge laufen entweder 2022 oder 2023 aus – es braucht alsbald Entscheidungen für die Zukunft des Kaders. Allein in diesem Jahr stehen Härtefälle wie Niklas Süle (25), Corentin Tolisso (26) und Leon Goretzka (26) an. Letzterer würde laut Sport Bild gerne beim FC Bayern bleiben, Goretzka fühlt sich wohl und will mit Trainer Julian Nagelsmann (33) arbeiten. Doch wie bei einigen anderen Spielern könnte das Gehalt zum Problem werden. Dem deutschen Rekordmeister fehlen durch Corona wichtige Einnahmen, Gehälter können aktuell nicht so üppig ausfallen wie noch zuletzt. Die Münchener würden Goretzka gerne halten, dessen Entwicklung würde ihn jedoch zu den Topverdienern des Vereins aufsteigen lassen. Den Bayern-Spielern dient das Verhandlungsdrama um David Alaba (29) als Orientierungspunkt. Diesem sollen die Bayern-Verantwortlichen am Ende ein Jahresgehalt von 19,5 Millionen Euro geboten haben, ehe man die Gespräche abbrach.

In ähnliche finanzielle Sphären werden die Profis, deren Verträge demnächst auslaufen, ebenfalls aufsteigen wollen. So auch Goretzka, der Interesse in England geweckt haben soll – eine zahlungsfreudigere Liga. Goretzka soll zusammen mit Joshua Kimmich (26) das Herzstück der Mannschaft bilden. Dessen Vertragsverhandlungen mit den Vereinsverantwortlichen sollen positiv verlaufen, aber noch kein Ergebnis haben. Auch Kimmich wird eine massive Gehaltssteigerung fordern.

Coman fordert 20 Millionen Euro pro Jahr

Neben Spielern wie Goretzka oder Kimmich steht auch die Zukunft von Kingsley Coman (25) beim FC Bayern auf dem Spiel. Der französische EM-Fahrer will sein Gehalt deutlich aufbessern – notfalls auch mit einem Vereinswechsel. Der Berater Comans – Alaba-Vertreter Pini Zahavi (77) – soll dem Bericht zufolge ein Jahressalär in Höhe von 20 Millionen Euro fordern. Die Bayern-Verantwortlichen bieten jedoch deutlich weniger, weshalb die Fronten verhärtet sein sollen. Ein Verkauf im Sommer erscheint unwahrscheinlich – Bayern soll 90 Millionen Euro für Coman fordern. Coman soll nun mit einem Verbleib kokettieren, um 2023 ablösefrei gehen zu können. Ein Szenario, das die Münchener natürlich vermeiden wollen.

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2023 laufen übrigens auch die Arbeitspapiere von Spielern wie Robert Lewandowski (32), Thomas Müller (31), Manuel Neuer (35) und Serge Gnabry (25) aus. Es könnte mit Blick auf die vielen kommenden Vertragsverhandlungen zu hektischen Monaten beim FC Bayern kommen.

Foto: IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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