Nach der jüngsten Reese-Gala der Hertha im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf hat sich der Berliner Kapitän wieder auf die Listen einiger Bundesligisten gespielt.
Nur auf 13 Bundesliga-Partien kommt Fabian Reese (28) bisher in seiner laufenden Karriere. Dabei hätten es gut und gerne deutlich mehr werden können – alleine schon wegen der ohne Frage vorhandenen Qualität des Offensivstars. Doch im Sommer 2024 etwa zerschlug sich ein möglicher Wechsel zum SC Freiburg durch Reeses schlimme Syndesmose-Verletzung. Und auch in den vergangenen Jahren hatte der 28-Jährige einige Interessenten aus der Bundesliga sowie ein konkretes Angebot von Besiktas Istanbul vorzuweisen.
Doch Reese blieb seiner Hertha treu, unterschrieb vor einigen Monaten einen langfristigen Vertrag bis 2030 – und zeigte damit seine Treue zum Hauptstadtklub, der so gerne wieder in die Bundesliga zurückkehren möchte. Einmal mehr am vergangenen Spieltag im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf zeigte der gebürtige Kieler, wie wichtig er für die Alte Dame ist. Beim 5:2-Endergebnis erzielte Reese zwei Tore und gab eine Torvorlage, war damit der überragende Mann auf dem Platz.
Bundesliga-Interesse an Reese: „Es ist richtig“
Die Bundesliga hat seitdem wieder stärker die Fühler nach dem Flügelspieler ausgestreckt, auch und gerade, weil Reese seit einigen Wochen wieder zunehmend in Form kommt. Auf BILD-Nachfrage hat dessen Berater Dusan Jevtic nun das Interesse mehrerer Erstligisten bestätigt: „Es ist richtig, dass es mehrere Interessenten aus der Bundesliga gibt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Hertha befindet sich in einer sehr wichtigen Phase. Da braucht es keine Unruhe.“

Dennoch: Wenn ein Aufstieg im dritten Anlauf mit den Berlinern im Sommer erneut scheitert, könnte Reese ins Grübeln kommen. Ein Abgang scheint jedenfalls nicht ausgeschlossen. Denn mit neun Toren und elf Vorlagen führt der 28-Jährige die Scorerwertung in der zweiten Liga an, zieht damit selbstverständlich das Interesse von höherklassigen Vereinen auf sich. Durch den noch recht lange geltenden Vertrag dürfte sich die Hertha dabei in einer guten Verhandlungsposition befinden, was die Höhe der Ablösesumme angeht. Die Schmerzgrenze in Berlin liegt wohl bei rund 10 Millionen Euro.

