Bundesliga | „Hätten es ihnen gerne ganz versaut“ – Die Stimmen zu Stuttgarts Remis in München

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News | 2:2 trennten sich der FC Bayern und der VfB Stuttgart am Sonntagnachmittag des 33. Bundesliga-Spieltags. Im Anschluss an die Partie sammelte DAZN Reaktionen.

2:2 – Stuttgart crasht Bayerns Meisterparty

Bereits in der 8. Minute brachte Tiago Tomás den VfB Stuttgart in Führung, die die Münchener durch ein Eigentor Konstantinos Mavropanos‘ (35′) sowie Thomas Müller (44′) zur Pause ausradierten. Doch der VfB Stuttgart kämpfte sich in der zweiten Hälfte ins Spiel zurück, hatte ein ganzes Füllhorn an Großchancen. Eine davon nutzte Sasa Kalajdzic in Minute 52 zum verdienten Ausgleich. Im Anschluss an die Partie sprach DAZN mit den Beteiligten.

 



 

„Am Ende geben wir viel zu viele Chancen her“ – Meisterschale kann Nagelsmann nur bedingt besänftigen

Am Ende eines einmal mehr unbefriedigenden Auftritts machte die Präsenz der Meisterschale allein einiges wett. „Aus Trainersicht ist das Spiel gegen Dortmund viel entscheidender gewesen“, so Julian Nagelsmann. „Hier ist das schon ein schöner Moment, wenn man die Schale dann hat.“ Wenngleich Nagelsmann das Offensivspiel durchaus ansprechend fand, so musste er auch zugeben: „Unser Gegenpressing ist nicht gut. Das, gepaart mit der Restverteidigung, die gegen so schnelle Spitzen manchmal kritisch war. Am Ende geben wir viel zu viele Chancen her, für einen Gegner, der um den Relegationsplatz spielt.“

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„…dann dürfen wir eher unzufrieden sein“ – Stuttgart hadert mit den vergebenen Großchancen

Ebenjener Gegner hätte „es ihnen gerne ganz versaut“, so Sportdirektor Sven Mislintat. „Ich glaube auch, wenn man die zweite Halbzeit anguckt, dürfen wir eher unzufrieden sein mit dem 2:2, weil ich glaube, dass Kalajdzic schnell auf 3:2 stellen kann. Aber wir nehmen den Punkt gerne mit. Schiedlich, friedlich dann 2:2, sie können feiern und wir haben die Möglichkeit, nächste Woche mit drei Punkten Hertha unter Druck zu setzen.“

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Photo by KERSTIN JOENSSON/AFP via Getty Images

Sasa Kalajdzic, der immer wieder Gegenstöße für seine schnellen Mitspieler einleitete und das 2:2 selbst erzielte, war von der Kulisse nach dem Spiel sichtlich beeindruckt: „Es ist das erste Mal, dass ich sowas miterlebe, dass jemand vor meinen Augen Meister wird. Ganz klar verdient und Herzlichen Glückwunsch an den FC Bayern! Verdient gewonnen, aber ich glaube, dass sie heute „nur“ unentschieden spielen. Das kann ihnen eigentlich egal sein. Aber für uns ist es am Ende noch extrem wichtig. Wenn man einen Schlussstrich zieht, ist das X (österreichisch für Unentschieden, Anm. d. Red.) gerecht. Wir hatten wirklich einige Möglichkeiten, wo wir wirklich, meine Chance, Omars (Marmoush) Chance, da hatten wir ein paar Möglichkeiten, das waren Hundertprozentige. Wir hatten viele Umschaltmöglichkeiten, die wir hätten besser ausspielen müssen. Aber Bayern hat auch zwei, drei, vier Hundertprozentige gehabt, wo uns Flo (Müller) den Hintern rettet. Wenn man summa summarum eine Linie drunter zieht, ist es okay.“

Pellegrino Matarazzo war mit dem Auftritt „sehr zufrieden“. Es habe „gutgetan, auch mal in Führung zu gehen. Wir haben uns danach ein bisschen zu tief in den eigenen Sechzehner fallen lassen, haben auch nicht die Reihen gehabt, um den Gegner weiter weg vom eigenen Tor zu halten. Es ist auch klar, gegen Bayern München muss man Chancen überstehen, wenn man Punkte mitnehmen möchte, aber auch effizient sein, mit seinen eigenen Torchancen. Wir haben viele Chancen gehabt, heute, ein paar Mal auch alleine aufs Tor. Ich glaube, ein Sieg wäre drin, wäre verdient. Aber wir nehmen den Punkt sehr, sehr gerne mit.“

Photo by THOMAS KIENZLE/POOL/AFP via Getty Images

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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