Am Mittwochabend fanden drei Spiele in der Bundesliga statt. Dabei war der FC Bayern München auswärts in Köln gefordert und wollte einen Sieg einfahren. Der Rekordmeister kam natürlich mit viel Selbstvertrauen, gewann zum Auftakt des Jahres mit 8:1 gegen Wolfsburg.
Ansonsten spielte Gladbach am Abend gegen die TSG Hoffenheim, zudem war RB Leipzig zuhause gegen den SC Freiburg gefordert. Es waren also drei durchaus interessante Spiele mit komplett unterschiedlichen Vorzeichen, die auf die Zuschauer warteten.
Bundesliga: Hoffenheim-Gala in der ersten Halbzeit
Der FC Bayern musste in Köln direkt einmal einen Schreck verdauen. Nach nur 70 Sekunden stand Said El Mala erstmals vor Manuel Neuer, der Winkel beim Abschluss war aber spitz, weswegen Neuer sich breit machen und parieren konnte. Danach gab es direkt einmal eine kleine Unterbrechung aufgrund des Pyronebels. In Sinsheim hatte Ozan Kabak die erste gute Chance und köpfte den Ball an das Aluminium, auch das war in der Frühphase des Spiels. In Köln dauerte die Unterbrechung knapp zehn Minuten.
Bis zum ersten Tor am Abend dauerte es etwas mehr als 20 Minuten. Andrej Kramaric verwandelte für die TSG einen Strafstoß zur Führung. Nur zwei Minuten später legte Tim Lemperle nach, erhöhte auf 2:0. Die Fohlen waren ein wenig überfordert in dieser Phase. 40 Minuten waren gespielt – oder eher 30 aufgrund der Unterbrechung – als ein Kölner Konter schnell vorgetragen wurde. Linton Maina kam zum Schuss, traf den Ball gut und erzielte das 1:0! Manuel Neuer war dabei sicher nicht machtlos.
Leipzig tat sich gegen Freiburg durchaus ein wenig schwer, Hoffenheim war gegen Gladbach absolut effizient und erhöhte in persona Kramaric auf 3:0 und das kurz vor der Pause. Und es wurde noch verrückter: Der dritte Kramaric-Treffer sorgte für das 4:0 zur Pause! Bayern hatte in der langen Nachspielzeit auch noch einen in petto. Der Rekordmeister spielte schnell nach vorne, am Ende wurde Serge Gnabry bedient, der mit einer super Bewegung am Gegenspieler vorbeikam und aus spitzem Winkel eiskalt traf.

Bayern am Ende standesgemäß
Direkt nach der Pause legte erstmal RB Leipzig los. Es dauerte ein paar Minuten, dann waren die Leipziger voll da. Erst traf Willi Orban, dann erhöhte Romulo drei Minuten später auf 2:0. Hoffenheim ließ es jetzt ein wenig ruhiger angehen gegen die Fohlen aus Mönchengladbach, es war aber auch kein hohes Tempo mehr nötig. In Sinsheim trafen die Fohlen nach knapp 70 Minuten zum 4:1, Shuto Machino traf nach einem Reitz-Steckpass.
Die Hoffenheim-Festspiele waren noch nicht vorbei. Max Moerstedt, der kürzlich seinen Vertrag verlängerte, traf in der 77. Minute zum 5:1. Nach 71 Minuten traf der Rekordmeister – das Spiel war ja lange unterbrochen – in Köln dann zur Führung. Nach einem kurz ausgeführten Eckball wurde eine Flanke auf den langen Pfosten geschlagen. Dort stand Ito bereit und köpfte in die Mitte, Min-jae Kim nickte zur Führung ein. In der Schlussphase machte Bayern den Deckel drauf, nach einem völlig absurden Ball von Kane spielte es der Rekordmeister gut aus und Lennart Karl schob den Ball am Ende eiskalt in die lange Ecke. Das war auch der Schlusspunkt am Abend.
Die Resultate im Überblick
1.FC Köln 1:3 FC Bayern
Tore: 1:0 Maina (41.); 1:1 Gnabry (45.+5); 1:2 Kim (72.); 1:3 Karl (85.)
Hoffenheim 5:1 Gladbach
Tore: 1:0 Kramaric (22., E.); 2:0 Lemperle (24.); 3:0 Kramaric (45.+1); 4:0 Kramaric (45.+4); 4:1 Machino (69.); 5:1 Moerstedt (77.)
RB Leipzig 2:0 Freiburg
Tore: 1:0 Orban (53.); 2:0 Romulo (56.)

